MacBook Neo im Extremtest: Leistung unter hoher Arbeitslast

Die MacWorld-Redakteure haben ein ungewöhnliches Experiment durchgeführt, um die Grenzen des günstigen MacBook Neo unter extremen Arbeitslasten zu testen. Dabei haben sie das Gerät mit seinem A18-Pro-Prozessor und nur 8 GB RAM bewusst in Szenarien gebracht, die für Budget-Laptops normalerweise nicht empfohlen werden. Ziel war es herauszufinden, wo seine Fähigkeiten enden.

Während der Tests bewältigte der MacBook Neo professionelle Aufgaben, darunter auch Videobearbeitung in Adobe Premiere Pro. Trotz des begrenzten Arbeitsspeichers meisterte der Laptop die Bearbeitung von Podcasts und kurzen Clips problemlos und schaffte sogar 4K-Videobearbeitung. Einzig beim Export eines längeren Videos gab es eine merkliche Verlangsamung, die im Vergleich zu leistungsstärkeren Modellen mit M5-Chips mehr Zeit in Anspruch nahm.

Besonderes Augenmerk lag auf der Browser-Performance, da Browser traditionell zu den ressourcenintensivsten Anwendungen zählen. Für das Experiment öffneten die Journalisten Dutzende Tabs – bis zu 59 gleichzeitig – und arbeiteten dabei weiter aktiv. Obwohl das System die SSD stark als virtuellen Speicher nutzte, wurden keine nennenswerten Verzögerungen oder Einfrieren beobachtet.

Basierend auf den Tests kommt MacWorld zu dem Schluss, dass der MacBook Neo ernsthafte Arbeitslasten bewältigen kann und selbst in stressigen Szenarien stabil bleibt. Das Gerät ist zwar nicht für komplexe professionelle Aufgaben konzipiert, doch seine Leistung erweist sich als ausreichend – nicht nur für den Alltag, sondern auch für anspruchsvollere Software.