Samsung und OpenAI: HBM4-Speicher für KI-Chip-Entwicklung
Samsung liefert HBM4-Speicherchips an OpenAI für den neuen KI-Prozessor. Erfahren Sie mehr über die Partnerschaft im 'Stargate'-Projekt.
Samsung liefert HBM4-Speicherchips an OpenAI für den neuen KI-Prozessor. Erfahren Sie mehr über die Partnerschaft im 'Stargate'-Projekt.
© A. Krivonosov
Samsung Electronics will laut Korea Economic Daily seine nächste Generation von Hochgeschwindigkeitsspeicherchips an OpenAI liefern. Der südkoreanische Tech-Riese wird HBM4-Speicher für OpenAIs ersten eigenen KI-Prozessor bereitstellen, der sich derzeit in Entwicklung befindet.
Die beiden Unternehmen haben offenbar letztes Jahr eine Absichtserklärung zur Speicherlieferung für OpenAIs Rechenzentren unterzeichnet. Dies ist Teil des "Stargate"-Projekts, das die Rechenkapazitäten ausbauen soll. Samsung könnte in der zweiten Jahreshälfte bis zu 800 Millionen Gigabyte 12-lagiger HBM4-Chips liefern. Diese Speicherlösungen werden mit OpenAIs neuem spezialisierten KI-Prozessor zusammenarbeiten, der in Zusammenarbeit mit Broadcom entwickelt wird.
Die Chip-Produktion soll im dritten Quartal in TSMC-Anlagen beginnen, mit einem Startziel zum Jahresende. Die Partnerschaft mit Broadcom stellt einen wichtigen Schritt für OpenAI dar, eine eigene Hardware-Plattform aufzubauen. Dies könnte die Dienstentwicklung vor dem Hintergrund der wachsenden KI-Nachfrage beschleunigen.
Über das OpenAI-Geschäft hinaus stärkt Samsung seine Position im KI-Infrastruktursegment. Das Unternehmen hat auch eine Absichtserklärung mit AMD unterzeichnet, wodurch Samsung als wichtiger HBM4-Lieferant für AMDs künftige Grafikprozessoren für KI-Workloads positioniert wird.