Perplexity hat eine neue Funktion namens Perplexity Health eingeführt. Diese ermöglicht es der künstlichen Intelligenz, mit persönlichen medizinischen Daten der Nutzer zu arbeiten. Das System kann sich mit Apple Health und anderen Plattformen verbinden, um Informationen aus verschiedenen Quellen zu integrieren – von Wearables bis hin zu Krankenakten.
Nutzer können damit gesundheitsbezogene Fragen stellen und Antworten erhalten, die auf ihre individuellen Metriken zugeschnitten sind. Die KI analysiert Daten zu Biomarkern, Testergebnissen und Informationen von Fitnessgeräten, um personalisierte Empfehlungen zu generieren. Laut Angaben erstellt sie auch individuelle Trainings- und Ernährungspläne auf Basis der gesammelten Informationen.
Entwickler betonen, dass das System auf geprüften medizinischen Quellen basiert, darunter klinische Leitlinien und wissenschaftliche Publikationen. Zur Qualitätssicherung wurde ein Expertengremium aus Ärzten und Medizinspezialisten eingerichtet, das die Genauigkeit der Schlussfolgerungen und die Sicherheit der Anwendung überwacht.
Datenschutz bleibt jedoch ein zentrales Anliegen. Perplexity versichert, dass Nutzerdaten verschlüsselt sind, nicht für das Training der Modelle verwendet und nicht an Dritte weitergegeben werden. Dennoch verschärft die Einführung solcher Funktionen die Debatte über die Grenzen von KI-Anwendungen in der Medizin und den Umgang mit sensiblen Informationen.