Nintendo plant wechselbaren Akku für Switch 2

Japanische Medien berichten, dass Nintendo Designänderungen für die Switch 2 plant, um neuen EU-Vorschriften zu entsprechen. Dabei geht es um einen wechselbaren Akku, den Nutzer selbst austauschen können, ohne auf Service-Hilfe angewiesen zu sein.

Diese Anpassung hängt mit der "Right to Repair"-Politik zusammen, die die EU in den letzten Jahren vorantreibt. Die neuen Regeln verpflichten Hersteller dazu, Geräte besser reparierbar zu machen – insbesondere durch austauschbare Schlüsselkomponenten wie Batterien. Das soll Elektroschrott reduzieren und die Lebensdauer von Technik verlängern.

Für Nintendo bedeutet das eine Überarbeitung des Konsolendesigns, da frühere Switch-Generationen keinen einfachen Zugang zum Akku boten. Die Vorgaben treten bis 2027 in Kraft, und da die Switch 2 voraussichtlich noch darüber hinaus auf dem Markt sein wird, wird die Einhaltung verpflichtend.

Die aktualisierte Konsolenversion mit wechselbarem Akku könnte nicht nur in Europa, sondern auch in anderen Regionen erscheinen, falls ähnliche Regelungen weltweit übernommen werden. Andernfalls riskiert Nintendo, den Verkauf des Geräts in EU-Ländern eingeschränkt zu sehen.