Elon Musk enthüllt TeraFab: Chipfabrik für AI und Weltraum
Elon Musks TeraFab-Projekt in Austin zielt auf 2-Nanometer-Chips für KI und Weltraum, übertrifft bestehende Fabriken und nutzt SpaceX-Lieferungen.
Elon Musks TeraFab-Projekt in Austin zielt auf 2-Nanometer-Chips für KI und Weltraum, übertrifft bestehende Fabriken und nutzt SpaceX-Lieferungen.
© Elon Musk / x.com/elonmusk
Elon Musk hat endlich eines seiner ambitioniertesten Projekte enthüllt: TeraFab, das er als nächsten Schritt hin zu einer „galaktischen Zivilisation“ beschreibt. Der Tesla-CEO wies darauf hin, dass die Erde derzeit nur 2 Prozent des benötigten Rechenleistungsbedarfs deckt – hier setzt TeraFab an.
Das TeraFab-Projekt wird in Austin, Texas, angesiedelt sein und die Kräfte von Musks Unternehmen Tesla, SpaceX und xAI bündeln. Musk betonte, dass die Anlage alle bestehenden Chipfabriken übertreffen werde. Er erklärte, dass die Gesamtproduktion aller Chipfabriken der Erde gerade einmal etwa 2 Prozent dessen ausmache, was TeraFab leisten kann.
TeraFab soll einen 2-Nanometer-Prozess und ein Konzept der „schnellen, rekursiven Verbesserung“ nutzen, bei dem Chipdesign, Fertigung, Test und Verpackung in integrierten Linien erfolgen. Nach Musks Kenntnis kombiniert keine andere Anlage weltweit all diese Stufen – von der Logik- und Speicherentwicklung über Verpackung, Test, Maskenerstellung und Verbesserung –, was einen geschlossenen und extrem schnellen Chipverbesserungszyklus ermöglicht.
Laut Musk werden 80 Prozent der Rechenleistung der Anlage ins All geleitet, wobei Starship-Lieferkanäle und Solarenergie zum Einsatz kommen. Das erste große Produkt werden AI5-Chips für Tesla FSD, Robotaxi und Optimus-Roboter sein, während die verbleibenden 80 Prozent der weltraumgebundenen Rechenkapazität von den kürzlich eingeführten D3-Chips unterstützt werden, die für den Betrieb unter harschen orbitalen Bedingungen ausgelegt sind. Musk würdigte auch die Rolle bestehender Zulieferer, verwies aber auf deren Grenzen.
Das Projekt hat bei Experten Interesse geweckt, doch viele zweifeln an der Machbarkeit von Musks angegebenem Umfang angesichts der globalen Nachfrage nach Lithografieausrüstung und Herstellerbeschränkungen. Unter den technologischen Lösungen, die erwogen werden, ist eine mögliche Lizenzvereinbarung mit Samsung für die 2-Nanometer-Chip-Produktion, doch finale Details bleiben unklar.