Samsung setzt beim Exynos 2800 auf 2-nm-SF2P+ statt 1,4-nm

Samsung hat die Pläne für den Exynos 2800 auf Basis eines 1,4-Nanometer-Prozesses gestrichen. Stattdessen konzentriert sich der Konzern auf die bewährte und stabile 2-nm-SF2P+-Version. Dieser Chipsatz wird als erster in Samsungs Serie über einen integrierten Grafikprozessor verfügen und in künftigen Galaxy-S28-Smartphones zum Einsatz kommen.

Der Grund für diesen Schritt ist klar: Eine Massenproduktion mit brandneuer Lithografie würde mehr Zeit erfordern und könnte die Leistung beeinträchtigen, während die Stückkosten steigen würden. Samsung setzt daher auf Optimierung und stabile Ausbringung, um ausreichende Ausbeute über die gesamte Produktpalette sicherzustellen.

Der SF2P+-Prozess ist eine verbesserte Version der bestehenden 2-nm-GAA-Technologie, die zuvor eine Effizienz von etwa 60 Prozent demonstrierte. Der Exynos 2800 wird auf dieser Basis entwickelt, doch vor seiner Markteinführung wird das Unternehmen zunächst den Exynos 2700 unter dem Codenamen Ulysses für das Galaxy S27 vorstellen.

Samsungs Lithografie-Roadmap ist bis ins Detail geplant und reicht vom Exynos 2600 bis zu nachfolgenden Chip-Generationen, mit schrittweisen Verbesserungen sowohl an der SF2P- als auch der SF2P+-Technologie. Diese Entscheidung spiegelt einen vorsichtigen, aber strategischen Ansatz wider, der Stabilität und Massenproduktion über die Verfolgung neuester Lithografie-Innovationen stellt.