Sony erhöht Preise für PlayStation 5 ab April 2026
Sony kündigt Preiserhöhungen für PS5-Konsolen ab 2026 an. Alle Modelle werden teurer, mit Erhöhungen bis zu 150 US-Dollar. Gründe: Makroökonomische Lage und Komponentenkosten.
Sony kündigt Preiserhöhungen für PS5-Konsolen ab 2026 an. Alle Modelle werden teurer, mit Erhöhungen bis zu 150 US-Dollar. Gründe: Makroökonomische Lage und Komponentenkosten.
© RusPhotoBank
Sony hat eine deutliche weltweite Preiserhöhung für die PlayStation-5-Konsolen angekündigt, die ab dem 2. April 2026 in Kraft tritt. Alle Modelle werden um mindestens 100 US-Dollar teurer, wobei das Spitzenmodell PS5 Pro sogar um 150 US-Dollar aufsteigt.
In den USA kostet die Standard-PS5 nun 649,99 US-Dollar statt 549,99 US-Dollar, während die Digital Edition auf 599,99 US-Dollar steigt. Die PS5 Pro erreicht 899,99 US-Dollar. Ähnliche Erhöhungen treffen Europa, das Vereinigte Königreich und Japan, wo die Preise ebenfalls erheblich klettern werden. In Europa etwa wird das Basismodell 649,99 Euro kosten und die Pro-Version 899,99 Euro.
Das Unternehmen führt als Grund für diesen Schritt eine schwierige makroökonomische Lage an, einschließlich steigender Komponentenkosten und Lieferkettenprobleme. Seit dem Start im Jahr 2020 ist die digitale PS5 insgesamt bereits um 200 US-Dollar teurer geworden, was diese Konsolengeneration zu einer der teuersten in der Markengeschichte macht.
Dieser Preisanstieg hängt stark mit einem sprunghaften Anstieg der Speicherkosten zusammen, wobei die DRAM-Preise im vergangenen Jahr um über 170 % in die Höhe geschossen sind. Dies beeinflusst direkt die Produktionskosten der Geräte und zwingt Hersteller dazu, ihre Preispolitik anzupassen.
In der Praxis bedeutet dies, dass Sony einem Branchentrend folgt, bei dem Spielkonsolen im Laufe der Zeit nicht billiger, sondern stattdessen teurer werden. Für Spieler wird der Einstieg in das PlayStation-Ökosystem dadurch spürbar kostspieliger, zumal Spiele und Zubehör ohnehin bereits hohe Preise aufweisen.