One UI 9 bringt verbesserte Barrierefreiheit für Samsung
Erfahren Sie mehr über die neuen Barrierefreiheitsfunktionen in One UI 9, basierend auf Android 17, inklusive Mauszeiger-Steuerung und Textmarkierungs-Tool.
Erfahren Sie mehr über die neuen Barrierefreiheitsfunktionen in One UI 9, basierend auf Android 17, inklusive Mauszeiger-Steuerung und Textmarkierungs-Tool.
© A. Krivonosov
Samsung treibt die Entwicklung seiner One UI-Oberfläche voran und arbeitet bereits an der nächsten Version der Benutzeroberfläche – One UI 9, die auf Android 17 basiert. Die öffentliche Veröffentlichung steht zwar noch aus, aber Leaks geben einen Einblick in wesentliche Neuerungen. Dabei rücken Barrierefreiheitsfunktionen in den Fokus.
Daten aus dem System zeigen, dass das Unternehmen einen aktualisierten Bereich „Was ist neu“ vorbereitet, um Nutzern die Verbesserungen nahezubringen. Dazu zählen erweiterte Mauszeiger-Steuerungsmöglichkeiten über die Tastatur. Nutzer können die Bewegungssgeschwindigkeit des Cursors präziser einstellen und das numerische Tastenfeld zur Steuerung nutzen – besonders wichtig für Menschen mit eingeschränkter Motorik.
Neue Tastenkombinationen werden ebenfalls eingeführt, um Barrierefreiheitsfunktionen schnell ein- und auszuschalten, ohne den Bildschirm berühren zu müssen. Das erleichtert die Interaktion mit dem Gerät in Situationen, in denen Touchsteuerung unpraktisch oder unmöglich ist. Auch die Navigation wurde überarbeitet: Die Funktion, die Wischgesten durch einfache Taps ersetzt, wird in den Einstellungen prominenter und leichter zugänglich sein.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Lesen von Texten. One UI 9 erhält ein „Textmarkierungs“-Tool, mit dem Nutzer Inhalte per Tap vergrößern und hervorheben können, wobei Größe und Farbe für bessere Lesbarkeit angepasst werden. Dieser Ansatz macht die Oberfläche anpassungsfähiger für Menschen mit Sehbehinderungen.
Viele dieser Funktionen gibt es zwar bereits im System, doch Samsung macht sie flexibler und benutzerfreundlicher. Das zeigt, dass das Unternehmen zunehmend darauf setzt, seine Geräte inklusiver und für ein möglichst breites Publikum zugänglich zu gestalten.