GeForce RTX-60-Serie: Leistungsschub für Gaming und Raytracing

NVIDIA arbeitet an der nächsten Generation der GeForce RTX-60-Serie, basierend auf der Rubin-Architektur, die bereits in KI-fokussierten GPUs debütiert hat. Die neuen Karten nutzen TSMCs 3-Nanometer-FinFET-Prozess, was Taktraten von 2 bis 3 GHz ermöglicht. Die Serie wird Chips mit der Bezeichnung "GR20x" verwenden, wobei das Topmodell als GR202 gelistet ist.

Die GPUs verfügen über Tensor-Cores der sechsten Generation und RT-Cores der fünften Generation. Diese Hardware beschleunigt das neuronale Rendering, verbessert die DLSS-5-Leistung und steigert das Echtzeit-Raytracing deutlich – mit bis zu 100 % mehr Leistung gegenüber der aktuellen RTX-50-Serie. Gleichzeitig wird die traditionelle Rastergrafik um 30 bis 35 % schneller, dank IPC-Gewinnen, höherer Taktraten und besserer Energieeffizienz.

Beim Speicher bleibt NVIDIA beim GDDR7-Standard, erweitert aber den Bus und erhöht die Bandbreite bei den meisten Modellen. Das Flaggschiff RTX 6090 erhält 32 GB Speicher auf einem 512-Bit-Bus, die RTX 6080 kommt mit 20 GB auf 320 Bit, und die RTX 6070 bietet 16 GB auf 256 Bit. Diese Änderungen versprechen einen deutlichen Schub bei der Speicherbandbreite, besonders im Mittelklassesegment.

Die Einführung der GeForce RTX-60-Serie hilft NVIDIA, seine Wettbewerbsfähigkeit im Markt zu halten und die Möglichkeiten für Raytracing und KI-optimierte Grafik im Gaming zu erweitern. Der Fokus liegt klar auf der Steigerung der Leistung in RT- und DLSS-5-Modi, was höherwertige Effekte und ein verbessertes Spielerlebnis über alle GPU-Klassen hinweg liefern sollte.