MacBook Neo mit Wasserkühlung erreicht Rekordleistung

Ein aktuelles Experiment hat die Leistungsfähigkeit des MacBook Neo mit einem alternativen Kühlsystem eindrucksvoll demonstriert. Der Laptop, der mit dem Apple A18 Pro-Prozessor ausgestattet ist und 600 US-Dollar kostet, nutzt passive Kühlung und drosselt bei hoher Last die Leistung, um Überhitzung zu vermeiden. Die YouTuber Jack und Alex testeten die Grenzen des Prozessors. Zunächst fügten sie einen 2,5 mm dicken Wärmeleitpad zum Chip hinzu, was die Leistung um 14 Prozent steigerte und die Temperaturen im Vergleich zum Standardaufbau um drei Grad senkte.

Da diese bescheidene Verbesserung nicht ausreichte, bauten sie ein Flüssigkühlsystem für den Laptop. Mit einer CNC-Fräse fertigten sie einen Kupfer-Wasserkühler mit Mikro-Rippen und einem Acryl-Deckel mit Dichtung, schnitten ein Loch in das Gehäuse des MacBook Neo und verbanden den Kreislauf mit Schläuchen und einer handelsüblichen Pumpe, sodass Wasser direkt mit dem Prozessor in Kontakt kam. Der Laptop mit externer Wasserkühlung sah zwar aus wie ein Frankenstein-Projekt, lief aber stabil ohne Drosselung.

Die Ergebnisse übertrafen alle Erwartungen. Im Cinebench 2026 erzielte das wassergekühlte MacBook Neo im Multi-Core-Test 1.938 Punkte, was einer Steigerung von 21,2 Prozent gegenüber dem Standard-MacBook Neo entspricht und sogar die 1.836 Punkte des MacBook Air M1 übertrifft. Im 3DMark Solar Bay Extreme erreichte der Laptop 1.540 Punkte und setzte damit einen neuen Rekord für dieses Modell. Dieses Experiment bestätigt, dass die Leistungsbegrenzung des MacBook Neo ausschließlich auf die passive Kühlung zurückzuführen ist und das Potenzial des A18 Pro-Prozessors deutlich höher liegt.

Obwohl das Schneiden eines Lochs ins Gehäuse und der Anschluss einer externen Pumpe für normale Nutzer völlig unpraktisch sind, zeigt dieses Projekt, dass effizientere Kühlung die MacBook Neo- und MacBook Air-Modelle deutlich leistungsfähiger machen könnte. Diese Erfahrung unterstreicht die Fähigkeiten von Apples Prozessoren und regt zum Nachdenken über mögliche Kühlverbesserungen in künftigen Modellen an.