Wie die Nikkei berichtet, stößt Apple bei der Entwicklung seines faltbaren iPhones auf größere Probleme als erwartet. Laut Insidern des Projekts traten bei frühen Tests technische Schwierigkeiten auf, die die ersten Auslieferungen um mehrere Monate verzögern könnten.
Den Angaben zufolge wurden Zulieferer bereits über einen möglichen Zeitplanwechsel informiert, während Apple aktiv an der Lösung der Probleme arbeitet.
Gerüchte über ein faltbares iPhone gibt es bereits seit 2017. In der Zwischenzeit brachte Apples Hauptkonkurrent Samsung sein erstes faltbares Smartphone bereits 2019 auf den Markt. Ursprünglich wollte Apple das Gerät im Herbst 2026 zusammen mit dem iPhone 18 vorstellen, doch technische Probleme mit Scharnier und Display könnten die Markteinführung auf 2027 verschieben. Der Testprozess umfasst sechs Phasen, und das faltbare iPhone hat bisher nur die vierte abgeschlossen.
Obwohl faltbare Modelle voraussichtlich weniger als 10 Prozent der gesamten iPhone-Produktion ausmachen werden, erwartet Apple, dass sie zu einem Schlüsselprodukt werden, um Aufmerksamkeit auf die Smartphones des Unternehmens zu lenken. Die Produktion ist für sieben bis acht Millionen Geräte geplant. Apple hat sich offiziell nicht zu der Verzögerung oder den Produktionsproblemen geäußert.