Samsung passt Produktion der Galaxy S26 Serie an

Samsung hat überraschend seine Produktionspläne für die Galaxy-S26-Serie angepasst. Grund ist eine höhere Nachfrage als erwartet. Insidern zufolge erhöht das Unternehmen die monatliche Gesamtproduktion der Serie auf drei Millionen Einheiten – das ist etwa ein Viertel mehr als ursprünglich prognostiziert.

Besonders auffällig ist das Wachstum beim Basismodell Galaxy S26. Es hat sich plötzlich zu einem der gefragtesten Geräte der Serie entwickelt. Ursprünglich wollte Samsung im April rund 800.000 dieser Smartphones produzieren, doch diese Menge wurde nun auf 1,3 Millionen Einheiten erhöht. Das deutet auf ein starkes Interesse der Nutzer am günstigeren Flaggschiffmodell hin.

Der Galaxy S26 Ultra bleibt unterdessen der Verkaufsschlager und macht 60 bis 70 Prozent der Gesamtnachfrage der Serie aus. Auch die Produktion der Ultra-Version wurde erhöht – auf 1,5 Millionen Einheiten pro Monat. Somit sind zwei Drittel aller produzierten S26-Smartphones das Topmodell.

Vor diesem Hintergrund hat Samsung die Produktion des Galaxy S26 Plus gekürzt und die Stückzahlen um etwa 100.000 Geräte reduziert. Das Modell dürfte sich als weniger beliebt erwiesen haben, da es beim Preis hinter der Basisversion und bei der Funktionalität hinter dem Ultra zurückbleibt.

Für die Leser ist das relevant, weil die steigende Popularität des Galaxy S26 auf seinem ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis beruht, während das Ultra Käufer mit einzigartigen Features lockt – darunter einem neuen „Private Display“, das die Betrachtungswinkel einschränkt. Die erhöhte Flaggschiffproduktion wirkt sich jedoch bereits auf das Budgetsegment aus: Das Unternehmen reduziert die Produktion von Galaxy-A-Serie-Modellen wegen steigender Komponentenkosten.