Der weltweite Smartphone-Markt startete 2026 mit einem Rückgang. Laut IDC fielen die Auslieferungen im ersten Quartal um 4,1 Prozent auf 289,7 Millionen Einheiten. Damit endet eine anhaltende Wachstumsphase, die Mitte 2023 begonnen hatte. Zu den Hauptgründen zählen Engpässe bei Komponenten, insbesondere bei Speicherchips, sowie steigende Preise. Diese Faktoren werden den Markt voraussichtlich auch in den kommenden Quartalen belasten.
Trotz des allgemeinen Abschwungs konnten Samsung und Apple ihren Marktanteil ausbauen. Samsung eroberte die Spitzenposition zurück. Den größten Antrieb lieferte die Nachfrage nach der Galaxy S26-Serie, insbesondere dem Flaggschiffmodell. Unterstützung kam zudem von den Mittelklasse-Geräten der A-Serie. Apple sicherte sich den zweiten Platz und verzeichnete ein starkes Umsatzwachstum. Besonders in China stieg die Nachfrage nach dem iPhone 17 deutlich an. Allerdings kämpfte das Unternehmen mit eigenen Herausforderungen, darunter Lieferengpässe und eine schwache Vertriebsunterstützung in einigen Regionen.
Die anderen Hersteller der Top Five lieferten schwächere Ergebnisse ab. Xiaomi behielt zwar den dritten Platz, verzeichnete aber einen spürbaren Rückgang bei den Auslieferungen. OPPO hielt sich dank robuster Verkäufe in China auf Platz vier, vivo komplettierte die Top Five. Jenseits der führenden Marken gab es jedoch positive Signale: Honor, Lenovo und Huawei verzeichneten Zuwächse, teilweise durch eine Expansion in internationale Märkte. Dennoch schrumpfte der Gesamtmarkt weiter – selbst in der Schlüsselregion China.