Motorola bereitet ein Update seiner Klapphandy-Reihe vor. Bereits durchgesickerte Details zu den Razr-2026-Modellen, darunter Razr 70 und Razr+ 2026, geben einen Vorgeschmack. Obwohl es noch keine offizielle Ankündigung gibt, kursieren im Netz bereits Spezifikationen, Preise und der geplante Marktstart für die USA. Diese Entwicklung folgt auf den kürzlichen Europa-Launch des ersten Buch-förmigen Klapphandys des Herstellers.
Das Basismodell Razr 70 wird mit einer aufgerüsteten MediaTek-Dimensity-7450X-Plattform mit Taktfrequenzen bis zu 2,60 GHz und einem größeren 4.800-mAh-Akku aufwarten. Die Performance soll durch den Wechsel zu LPDDR5X-RAM und UFS-3.1-Speicher spürbar zulegen. Auch die Kameras werden verbessert: Das Hauptmodul erhält einen zweiten 50-MP-Sensor – ein deutlicher Sprung gegenüber der Vorgängergeneration.
Die für den nordamerikanischen Markt bestimmte Version Razr+ 2026 zeigt sich mit subtileren Änderungen. Ihre wichtigste Neuerung ist eine auf 4.500 mAh erhöhte Akkukapazität, während andere Spezifikationen weitgehend beim Alten bleiben. Höher positionierte Geräte der Reihe, wie das Razr Ultra, bieten dann Top-Chipsätze und erweiterte Speicherkonfigurationen, allerdings ohne bahnbrechende Innovationen.
Den Leaks zufolge sollen die US-Preise bei 799 US-Dollar für den Razr 2026, 1.099 US-Dollar für den Razr+ 2026, 1.499 US-Dollar für das Razr Ultra und 1.899 US-Dollar für den Razr Fold liegen. Der Verkaufsstart ist für den 21. Mai 2026 geplant. Die Preissteigerung im Vergleich zur Vorgängergeneration wird mit gestiegenen Komponentenkosten begründet, insbesondere für Speicher, die den Smartphone-Markt bereits spürbar belasten.