Apple sieht keine Eile, Smartphones mit 200-Megapixel-Kameras auf den Markt zu bringen, obwohl solche Sensoren bereits getestet wurden. Laut Insider Digital Chat Station hat das Unternehmen diese Lösungen für Periskop-Module erprobt, doch die breite Einführung verzögert sich um mindestens mehrere Jahre.
Die Gründe für die Verzögerung werden nicht konkret genannt, aber frühere Berichte deuten darauf hin, dass Apple sich auf die Verbesserung der Fotoqualität konzentriert, nicht auf die Steigerung der Auflösung. Im Fokus bleiben optische Flexibilität, Leistung bei wenig Licht und allgemeine Bildstabilität – ein Ansatz, der zur traditionellen Kameratechnik des Unternehmens passt.
In kommenden Topmodellen werden voraussichtlich 48-Megapixel-Kameras mit verbesserten Merkmalen zum Einsatz kommen, etwa einer variablen Blende und einem fortschrittlicheren Teleobjektiv. Dies bestätigt eine Strategie gradueller, ausgewogener Updates anstelle plötzlicher Sprünge bei den Spezifikationen.
Obwohl Apple hinter Konkurrenten wie Samsung zurückliegt, die bereits 200-Megapixel-Sensoren nutzen, dürfte die Technologie erst dann übernommen werden, wenn sie den eigenen Qualitätsstandards entspricht. Aktuelle Prognosen gehen davon aus, dass dies nicht vor 2028 der Fall sein wird.