Google hat einen schwerwiegenden Fehler im Samsung Galaxy XR-Headset offiziell bestätigt: Das Gerät friert nach nur 20 bis 30 Minuten Nutzung ein. Ursache ist ein Speicherleck, das das System zunehmend belastet und die Leistung drastisch verschlechtert.
Das Problem trat nach dem April-Update auf und macht sich besonders beim Spielen von PC-VR-Titeln bemerkbar, betrifft aber auch andere Funktionen. Nutzer berichten von massiven Frameeinbrüchen und Rucklern, die die VR-Immersion in eine Diashow verwandeln – in manchen Fällen ist ein Neustart alle 30 Minuten nötig.
Die Community schlug Alarm, woraufhin Google eine Untersuchung einleitete und das kritische Speicherleck bestätigte. Ein Teamvertreter erklärte, ein Fix habe höchste Priorität und werde an alle Nutzer ausgerollt, allerdings ohne konkreten Zeitplan.
Trotz dieses technischen Problems bleibt das Galaxy XR eines der fortschrittlichsten Geräte auf der Android XR-Plattform. Der Vorfall zeigt jedoch deutlich, dass selbst leistungsstarke Hardware und Spitzentechnologie nichts nützen, wenn die Software nicht stabil läuft.
Bis zum Update bleibt den Nutzern nur das Warten – es soll die normale Leistung wiederherstellen und die ständigen Abstürze beheben.