Microsoft hat einen Fehler in der Dateiversionsverlauf-Funktion von Windows 10 und Windows 11 bestätigt, der zu Sicherungsfehlern führt. Nutzer erhielten eine Meldung, das Laufwerk erneut anzuschließen, obwohl das Laufwerk tatsächlich verbunden und funktionsfähig ist.
Das Problem entsteht, weil das System fälschlicherweise annimmt, das Laufwerk sei längere Zeit getrennt gewesen. Dies kann sowohl bei externen USB-Laufwerken als auch bei Netzwerkordnern auftreten. In der Folge wird der Sicherungsprozess gestoppt, und der Nutzer sieht lediglich eine Warnung ohne nähere Erklärung.
Microsoft weist darauf hin, dass vorhandene Dateien und Sicherungen nicht beschädigt werden. Der Fehler beeinträchtigt die Zuverlässigkeit und Kontinuität neuer Sicherungen.
Als vorübergehende Lösung wird empfohlen, die Verbindung des externen Laufwerks zu überprüfen und auf die nächste automatische Sicherung zu warten oder diese manuell auszulösen. Bei Netzwerkfreigaben soll der Speicherort in den Einstellungen des Dateiversionsverlaufs erneut ausgewählt und die Sicherung dann manuell gestartet werden.
Ein Zeitplan für eine dauerhafte Behebung wurde nicht bekannt gegeben.