iOS 27: iPhone 11 und SE 2 möglicherweise nicht unterstützt

Leak: iOS 27 könnte iPhone 11 und SE 2 ausschließen
© A. Krivonosov

Einem neuen Leak von NineToFiveMac zufolge, der sich auf den Insider Instant Digital beruft, stehen große Änderungen bei der iOS‑27‑Kompatibilität bevor. Vier Geräte könnten das nächste große Update verpassen: das iPhone 11, das iPhone 11 Pro, das iPhone 11 Pro Max und das iPhone SE der zweiten Generation. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie laufen mit dem A13 Bionic Chip.

Sollten diese Berichte stimmen, erfordert iOS 27 mindestens den A14 Bionic – das iPhone 12 wäre dann das älteste unterstützte Modell. Die offizielle Kompatibilitätsliste wird Apple voraussichtlich auf der WWDC 2026 am 8. Juni präsentieren.

Wer ein betroffenes iPhone besitzt, muss jedoch keine Sorge haben: Die Geräte werden nicht plötzlich unbrauchbar. Apple wird iOS 26 wahrscheinlich über Jahre hinweg mit Sicherheitspatches versorgen und so Basisfunktionen sowie Sicherheit erhalten. Einbußen gibt es hingegen bei neuen Funktionen: keine Liquid‑Glass‑Oberfläche, keine Siri‑Verbesserungen und keine künftigen KI‑Fähigkeiten. Selbst kompatible Geräte erhalten keinen vollen KI‑Zugang – die Apple‑Intelligence‑Funktionen sollen Gerüchten zufolge dem iPhone 15 Pro und neueren Modellen vorbehalten bleiben. Das unterstreicht, wie stark neue Features inzwischen von der Leistung der Neural Engine abhängen.

Technisch gesehen macht das Ende der A13‑Unterstützung Sinn. Der Chip wurde 2019 eingeführt und stößt bei modernen Workloads an seine Grenzen. Der A14 setzt dagegen auf einen 5‑Nanometer‑Prozess und eine stärkere Neural Engine – eine logische neue Basis. Interessanterweise gilt iOS 27 selbst als eine Art Pflege‑Release, vergleichbar mit Snow Leopard, das auf Stabilität, Fehlerkorrekturen und Optimierung setzt statt auf auffällige neue Features. Die Entscheidung, die Geräteunterstützung einzuschränken, erscheint daher rätselhaft: Normalerweise weiten solche Feinschliff‑Zyklen die Kompatibilität aus.

Ein denkbarer Grund: Apple könnte bereits den Grundstein für das anspruchsvollere iOS 28 legen, das ältere Chips überfordern würde. Aus dieser Perspektive wirkt der Schritt vorausschauend. Letzte Klarheit bringt die WWDC 2026, wo sich zeigen wird, ob die iPhone‑11‑Reihe tatsächlich am Ende ihres Update‑Lebenszyklus angelangt ist.