Für Windows-Nutzer mit einer instabilen oder langsamen Internetverbindung empfiehlt es sich, die Einstellungen für automatische Updates zu überprüfen. Die Redakteure von How-To Geek haben die Funktion Übermittlungsoptimierung hervorgehoben, die Microsoft helfen soll, Updates schneller auszurollen, aber auch die eigene Verbindung zusätzlich belasten kann.
Redakteur Rich Hain erklärte, dass diese Funktion ähnlich wie ein Torrent-Netzwerk funktioniert. Der eigene Computer lade nicht nur Update-Teile von Microsoft-Servern oder anderen Geräten herunter, sondern lade auch die bereits heruntergeladenen Fragmente an andere Nutzer hoch. In der Praxis helfe der PC also dabei, Windows-Systemdateien zu verteilen.
Hain stellte klar, dass dabei keine persönlichen Daten weitergegeben werden; Microsoft verwende ausschließlich Betriebssystem-Updatedateien. Dennoch könne dieses ständige Hochladen auf andere Geräte das Internet verlangsamen, besonders wenn die Verbindung ohnehin instabil sei oder ein Datenvolumen-Limit bestehe.
Der Autor merkte zudem an, dass er es nicht mag, dass Windows standardmäßig davon ausgeht, dass der Rechner bei der Verteilung von Updates außerhalb des Heimnetzwerks helfen soll. Um diese Funktion zu deaktivieren, müsse man Windows Update öffnen, zu Erweiterte Optionen navigieren und den Bereich Übermittlungsoptimierung auswählen.