Fortnite kehrt in den meisten Ländern in den App Store zurück. Mit diesem Schritt beginnt eine neue Phase im Rechtsstreit mit Apple. Nur in Australien sieht das anders aus: Dort hängt die Sache mit laufenden Verfahren vor Ort zusammen.
Wie Epic mitteilte, hat Apple selbst in seinen Schriftsätzen vor dem Obersten Gerichtshof der USA eingeräumt, dass Regulierungsbehörden weltweit den Fall aufmerksam verfolgen. Das Verfahren könnte die Provisionsregeln für digitale Plattformen außerhalb der USA beeinflussen.
Epic-Chef Tim Sweeney spricht vom Beginn großer Veränderungen. Seinem Unternehmen gehe es um mehr Transparenz bei den App-Store-Provisionen. Die Rückkehr von Fortnite jetzt sei eine Wette darauf, dass weitere Klagen Apple zwingen werden, offenzulegen, wie es seine Provisionen festlegt, so Sweeney.
Fortnite war bereits 2025 nach fast fünf Jahren Abwesenheit in den US-App Store zurückgekehrt. Nun wird die Einführung auf weitere Regionen ausgeweitet. Epic stellt weiterhin Apples Beschränkungen für alternative App Stores und Zahlungssysteme Dritter infrage.
Das Unternehmen verweist auch auf regulatorische Änderungen in Japan, der EU und Großbritannien. Aus Epics Sicht formt der Druck der Regulierungsbehörden den Markt für Mobile Apps allmählich um.
Australien ist derzeit der einzige große Markt, in dem Fortnite noch nicht zurück ist. Epic wartet nach eigenen Angaben auf die endgültige Durchsetzung lokaler Gerichtsentscheidungen und wird das Spiel nicht zu Bedingungen starten, die es als unfair ansieht.