Das neue Sony Xperia 1 VIII sorgt nicht wegen seiner Kameras oder des Preises für Diskussionen, sondern aufgrund einer überraschenden Abweichung bei den offiziellen Abmessungen. Aufmerksame Beobachter bemerkten, dass die tatsächliche Dicke des Geräts von den Herstellerangaben abweichen könnte.
Sony gibt an, dass das Xperia 1 VIII 8,3 mm dick ist. Der Insider OnLeaks legte jedoch eigene Messungen vor, die das Gerät auf 8,59 mm bringen. Der Unterschied liegt bei weniger als einem Drittelmillimeter – für sich genommen klein, aber ausreichend, um eine Debatte darüber zu entfachen, wie Hersteller Smartphones vermessen.
Eine mögliche Erklärung: Sony hat offenbar nur den mittleren Teil des Metallrahmens gemessen und die leicht hervorstehenden Glasplatten auf Vorder- und Rückseite unberücksichtigt gelassen. Das würde erklären, warum der offizielle Wert niedriger ausfällt, als es die Nutzer in der Hand spüren.
Bereits bei anderen Herstellern gab es ähnliche Diskussionen, wenn Werbematerialien die Mindestdicke nannten, ohne hervorstehende Elemente einzubeziehen. Beim Xperia fällt das besonders ins Gewicht, weil die Abweichung die Gehäuseform selbst betrifft – nicht nur die Kamerawölbung.
Sony hat sich bisher nicht offiziell geäußert, daher ist die genaue Messmethode unbekannt. Für die meisten Nutzer dürfte ein Unterschied von wenigen Zehntelmillimetern im Alltag kaum spürbar sein.
Die Episode zeigt einmal mehr, dass Zahlen auf dem Datenblatt nicht immer das reale Gefühl widerspiegeln und dass unabhängige Tests sowie eigene Messungen bei der Smartphone-Wahl nach wie vor wichtig sind.