Das erste faltbare iPhone könnte zum teuersten Smartphone von Apple werden – allerdings mit Abstrichen bei der Kamera. Wie 9to5Mac berichtet, soll das zukünftige iPhone Ultra ein großes, buchartiges Faltdisplay mit einer kaum sichtbaren Falte erhalten. Um das Gehäuse dünn zu halten, verzichtet Apple womöglich auf das Teleobjektiv.
Dieser Kompromiss überrascht für ein Gerät, das Gerüchten zufolge mehr kosten soll als jedes bisherige iPhone. Kameras mit optischem Zoom bleiben eine Stärke der Standardmodelle iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max, während sich das Faltmodell auf das neue Formfaktor, den großen Innenbildschirm und hochwertige Materialien konzentriert.
Fachleute erinnern an das extrem dünne iPhone Air: Auch dort opferte Apple Kamerafunktionen zugunsten des Designs. Beim iPhone Ultra dürfte die Begründung ähnlich sein. Die Faltmechanik, das schlanke Gehäuse und das große Display benötigen viel Platz im Inneren, sodass Apple bestimmte Module entfernen oder vereinfachen muss.
Laut Leaks verbaut Apple im iPhone Ultra denselben A20-Pro-Chip wie in den Modellen iPhone 18 Pro und 18 Pro Max. Dennoch könnten die normalen Flaggschiffe im Alltag besser abschneiden, weil sie eine effizientere Kühlung aufweisen – dank eines Aluminiumgehäuses, das Wärme besser ableitet. Das faltbare iPhone hingegen soll eine Kombination aus Titan und Glas nutzen.
Sollten die Gerüchte stimmen, steht Apple vor einer kniffligen Positionierung. Das iPhone Ultra wäre zwar das technisch fortschrittlichste und teuerste Smartphone des Unternehmens im Hinblick auf das Design, aber nicht zwangsläufig das leistungsstärkste bei Kamera oder Dauerbetrieb. Für Käufer könnte dies zur entscheidenden Frage werden: das neue faltbare Format wählen oder beim praktischeren Flaggschiff mit besserer Fotografie und Kühlung bleiben.