Microsoft 365 schränkt Funktionen auf älteren Apple-Geräten ein

Microsoft 365: Einschränkungen für ältere Apple-Geräte ab Juli
© A. Krivonosov

Microsoft hat Apple-Nutzer vorgewarnt: Ab nächstem Monat könnte es bei Office-Dateien zu Problemen kommen. Der Konzern stellt die Unterstützung für ältere macOS-, iOS- und iPadOS-Versionen ein. Die Folge: Microsoft 365 und Office arbeiten dann nur noch mit eingeschränkten Funktionen.

Die Änderung tritt am 13. Juli in Kraft. Auf nicht unterstützten Geräten können Dokumente, Tabellen und Präsentationen zwar geöffnet und gedruckt werden – bearbeiten, speichern oder neu erstellen ist dann aber nicht mehr möglich. Wer auf einem älteren Mac, iPhone oder iPad regelmäßig Word, Excel und PowerPoint nutzt, wird das wohl als unangenehme Überraschung empfinden.

Um Office wieder in vollem Umfang nutzen zu können, rät Microsoft zum Update des Betriebssystems. Für einen Mac bedeutet das mindestens macOS 12 Monterey; für ein iPhone iOS 17; für ein iPad iPadOS 17 oder neuer. Nach dem System-Update muss auch die aktuellste Version von Microsoft 365 oder Office installiert sein.

Die Einschränkung betrifft nicht nur Abonnenten von Microsoft 365, sondern auch Besitzer von unbefristeten Office-Lizenzen, etwa Office 2021 und Office 2019 für macOS. Das ist ein wichtiger Punkt: Selbst eine zuvor erworbene Office-Suite kann Funktionen einbüßen, wenn das Gerät die neuen Microsoft-Vorgaben nicht mehr erfüllt.

Lässt sich ein Mac, iPhone oder iPad nicht auf die geforderte Systemversion aktualisieren, verspricht Microsoft, eine E-Mail mit weiteren Informationen an die hinterlegte Adresse des Office- oder Microsoft-365-Kontos zu schicken. Als Ausweg empfiehlt das Unternehmen die Nutzung der Webversionen von Microsoft 365 über den Browser oder die Arbeit mit Office auf einem anderen Gerät.

Besonders heikel ist die Lage für Anwender von Office 2019 für Mac: Sie müssen entweder auf die Webversionen von Office zurückgreifen oder ein Microsoft-365-Abonnement abschließen. Wer ein älteres Apple-Gerät besitzt, sollte also rechtzeitig die Systemversion prüfen und vor dem 13. Juli aktualisieren – um nicht genau im falschen Moment die Möglichkeit zu verlieren, Arbeitsdokumente zu bearbeiten.