Apple und Speicherpreise: Mac und iPad könnten zuerst teurer werden

Apple könnte Mac und iPad wegen teurerer Speicherchips verteuern
© T. Feodor

Der starke Preisanstieg bei RAM- und Flash-Speicherchips setzt den Elektronikmarkt immer sichtbarer unter Druck. Einige Smartphone-Hersteller haben ihre Geräte bereits verteuert, während Apple und Samsung den Effekt bisher mit eigenen Mitteln abfedern wollten. Doch offenbar lassen sich die bisherigen Preise nicht unbegrenzt halten.

Wie The Wall Street Journal unter Berufung auf ein exklusives Interview mit Apple-Chef Tim Cook berichtet, prüft das Unternehmen Preiserhöhungen für einen Teil seiner Produkte. Cook sagte allerdings nicht, wann neue Preise gelten könnten und welche Geräte zuerst betroffen wären.

Dem Bericht zufolge könnten Käufer von Mac-Computern und iPad-Tablets die Verteuerung früher als andere spüren. Genau diese Kategorien dürften zu den ersten gehören, bei denen Apple die Preise überprüft.

Außerdem heißt es, das künftige iPhone 18 Pro werde wahrscheinlich mehr kosten als das aktuelle iPhone 17 Pro. Der Grund bleibt derselbe: weiter steigende Preise für Speicher und andere Schlüsselkomponenten, die moderne Geräte in der Herstellung teurer machen.

Vor dem Hintergrund knapper und teurer Chips wird es für Hersteller immer schwieriger, gewohnte Preise zu halten. Sollten die Komponentenkosten weiter steigen, könnte Apple wie andere Unternehmen der Branche einen Teil der Mehrkosten an die Käufer weitergeben.