Google Messages: Smart Reply bekommt den neuen Tap-to-Draft-Modus

Google Messages macht Smart Reply leichter bearbeitbar
© A. Krivonosov

Google verteilt in Messages eine neue Einstellung für Smart Reply: vorgeschlagene Antworten können nun zuerst ins Eingabefeld übernommen, dort bearbeitet und erst danach an den Chatpartner gesendet werden. Bisher war der Ablauf deutlich starrer: Ein Tipp auf eine vorgeschlagene Antwort schickte die Nachricht sofort in den Chat.

Die neue Funktion heißt „Tap to Draft“. Sie verändert das gewohnte Verhalten von Smart Reply: Nach dem Antippen eines fertigen Vorschlags wird der Text nicht automatisch gesendet, sondern erscheint in der Eingabezeile. Dort lässt er sich ergänzen, kürzen oder einfach noch einmal prüfen.

Erste Spuren dieser Möglichkeit wurden bereits Anfang des Jahres entdeckt, damals noch unter dem Namen „Tap to Edit“. Später benannte Google die Einstellung in „Tap to Draft“ um, nun taucht sie bei Nutzern der stabilen Google Messages-App für Android auf, darunter auch in Build 20260522_00_RC00.

Um zu prüfen, ob die Funktion verfügbar ist, öffnet man Google Messages, tippt auf das Profilsymbol, geht zu „Messages settings“, öffnet dann „Suggestions and actions“ → „Suggestions“ und stellt sicher, dass „Smart Reply“ aktiviert ist. Danach kann in den Smart-Reply-Einstellungen zwischen zwei Verhaltensweisen gewählt werden.

„Tap to Send“ behält das alte Prinzip bei, bei dem die ausgewählte Antwort sofort verschickt wird. „Tap to Draft“ fügt einen Zwischenschritt hinzu und gibt Nutzern mehr Kontrolle über die Nachricht — eine kleine Änderung, die unangenehme Fehlgriffe verhindern kann.