Dimensity 9600 Pro: MediaTeks 2-nm-Chip könnte Smartphones verteuern

MediaTek Dimensity 9600 Pro könnte mit 2-nm-Technik teurer werden
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MediaTek bereitet die nächste Generation seiner mobilen Flaggschiffchips vor, und der technische Sprung dürfte mit einem spürbaren Preisaufschlag kommen. Laut Quellen aus der Lieferkette könnte der Dimensity 9600 Pro rund 216 Dollar pro Stück kosten. Das wären 8–20% mehr als beim aktuellen Dimensity 9500, der auf etwa 180–200 Dollar geschätzt wird.

Der höhere Preis wird nicht nur mit dem Wechsel auf eine teurere Fertigungstechnologie erklärt. Auf den Markt wirken auch eine stärkere Smartphone-Nachfrage und eine bessere Lage in Schwellenmärkten, während Komponentenhersteller ihre Preise schrittweise anheben. Damit kann selbst ein erfolgreicher Flaggschiffchip für Marken zu einem deutlich teureren Bauteil künftiger Smartphones werden.

Die neue Reihe soll in zwei Versionen erscheinen: als Standardmodell und als leistungsstärkere Pro-Variante. Gerüchten zufolge setzt der Dimensity 9600 Pro auf den fortschrittlichen 2-nm-Prozess TSMC N2P und unterstützt LPDDR6-Speicher. Die Basisversion dürfte wohl beim N2-Prozess und bei LPDDR5X bleiben.

Vorläufige Angaben sprechen von einem Flaggschiffchip mit einer Achtkern-Konfiguration 2+3+3, darunter zwei starke Arm Cortex C2-Ultra-Kerne mit rund 5 GHz. Diese Kombination soll die Leistung deutlich anheben und dem Chip helfen, mit der nächsten Snapdragon-8-Elite-Generation zu konkurrieren und in einzelnen Tests sogar an Lösungen von Apple heranzurücken.

Zu den weiteren erwarteten Merkmalen gehören UFS-5.0-Speicher, eine aktualisierte Arm Magni-GPU und erweiterte KI-Funktionen. Der feinere Fertigungsprozess dürfte Leistung und Effizienz verbessern, erhöht aber zugleich die Produktionskosten. Erste Smartphones auf Basis der Dimensity 9600-Serie könnten bereits im September 2026 erscheinen, sodass teurere Chips wohl auch die Preise künftiger Android-Flaggschiffe beeinflussen.