Apple soll sein erstes faltbares iPhone mit zwei Akkuzellen ausstatten. Hersteller faltbarer Android-Smartphones setzen bereits auf dieses Konzept, weil sich der knappe Platz in einem komplexen Gehäuse damit besser nutzen lässt. Beim iPhone Fold ist angeblich von Zellen mit 1.921 und 2.962 mAh die Rede, zusammen also 4.883 mAh.
Für ein Foldable wäre das ein solider Wert. Sollte sich das Leak bestätigen, hätte das iPhone Fold einen größeren Akku als das Galaxy Z Fold7 und könnte näher an Samsungs nächste Foldable-Generation heranrücken. An die Laufzeit der größten klassischen Apple-Flaggschiffe dürfte es nach den bisherigen Angaben dennoch nicht herankommen.
Der wichtigste Konkurrent im eigenen Sortiment könnte das iPhone 18 Pro Max werden. Ihm wird ein 5.567-mAh-Akku nachgesagt, und Leaker Ice Universe erwartet eine Laufzeit auf dem Niveau von Android-Flaggschiffen mit Silizium-Kohlenstoff-Akkus um 7.000 mAh. Wer Laufzeit höher bewertet als das faltbare Format, könnte mit dem großen Pro Max daher besser beraten sein.
Das iPhone Fold soll zugleich von einer höheren Effizienz profitieren. Erwartet wird Apples erster 2-nm-Chip A20 Pro, der weniger Energie verbrauchen könnte als aktuelle Prozessoren. Unklar ist außerdem, ob Apple sein eigenes C2-5G-Modem oder Qualcomms Snapdragon X80 einsetzt. Eine hauseigene Lösung könnte die Laufzeit zusätzlich verbessern.
Als erste Generation einer neuen Gerätekategorie wird das iPhone Fold fast sicher Kompromisse mitbringen. Apple muss mehrere anspruchsvolle Aufgaben rund um Akku, Scharnier, Kameras und biometrische Authentifizierung lösen.