Samsungs neue Foldables verlieren 800 angegebene Akkuzyklen gegenüber den Vorgängern

Samsung Galaxy Z Fold 8 und Flip 8 mit weniger Ladezyklen bewertet
© A. Krivonosov

Samsungs neue faltbare Smartphones haben überraschend eine geringere angegebene Akkulebensdauer als die Vorgängergeneration. Laut europäischen Energielabels sind die Akkus des Galaxy Z Flip 8, Galaxy Z Fold 8 und Galaxy Z Fold 8 Ultra für mindestens 1.200 vollständige Ladezyklen ausgelegt, bevor die verfügbare Kapazität auf 80% des ursprünglichen Werts sinken kann.

Zum Vergleich: Für das Galaxy Z Flip 7 und Galaxy Z Fold 7 werden in den technischen Daten mindestens 2.000 Zyklen genannt. Damit liegen die neuen Modelle um 800 Zyklen zurück. Die tatsächliche Alterung hängt jedoch weiterhin von Temperatur, Ladeverhalten und Nutzung ab.

Das Galaxy Z Flip 8 besitzt einen 4.300-mAh-Akku und würde bei 80% rechnerisch noch rund 3.440 mAh bieten. Beim Galaxy Z Fold 8 blieben von 4.800 mAh etwa 3.840 mAh, beim Galaxy Z Fold 8 Ultra von 5.000 mAh rund 4.000 mAh.

Die niedrigere Zyklenangabe fällt mit Samsungs Wechsel zu Silizium-Kohlenstoff-Akkus bei den neuen Foldables zusammen. Die Technik ermöglicht mehr Kapazität in einem dünneren Gehäuse. Die EPREL-Daten erklären den Rückgang jedoch nicht und belegen nicht, dass die Zellchemie der entscheidende Faktor ist.

Trotz der Kürzung bleibt ein Wert von 1.200 Zyklen mit mehreren aktuellen Smartphones vergleichbar. Samsung hat den Unterschied zwischen den Generationen bislang nicht offiziell erklärt. Unklar ist daher, ob Zellaufbau, Zertifizierungsmethode oder eine andere Sicherheitsmarge dahinterstecken.