Qualcomm-Studie: Snapdragon dominiert – was das für Samsungs Galaxy S26 und Exynos 2600 bedeutet

Eine neue, von Qualcomm beauftragte Untersuchung legt nahe, dass Verbraucher Smartphones mit Snapdragon deutlich bevorzugen. Laut Umfrage sind Nutzer drei Mal so geneigt, Geräte mit einem Qualcomm-SoC zu wählen, und bereit, im Schnitt 16 Prozent Aufpreis zu zahlen, wenn der nächste Kauf einen Snapdragon trägt. Die Botschaft ist unübersehbar – und sie macht es Samsung schwer, die Kosten zu drücken, während der hauseigene Exynos 2600 für das Galaxy-S26-Line-up in Stellung gebracht wird.

Koreanische Medien nannten weder Stichprobengröße noch das beauftragte Institut; selbst bei einer hypothetischen Basis von 1.000 Teilnehmern würde das Ergebnis zeigen, wie fest sich der Name Snapdragon bei Käufern verankert hat. Zugleich ist Samsung vertraglich verpflichtet, in 75 Prozent aller Galaxy-S26-Modelle den Snapdragon 8 Elite Gen 5 einzusetzen; ein Bruch der Vereinbarung hätte erhebliche Vertragsstrafen zur Folge. Ohne diesen Deal würde das Unternehmen aus Seoul im nächsten Jahr wohl vollständig auf Exynos umschwenken.

Die Befragung ergab außerdem, dass 84 Prozent der Teilnehmer Qualcomm als führend bei Mobil-Chipsätzen sehen. Und während MediaTek in der Mittelklasse weiter zulegt, bleibt Snapdragon für viele die Referenz, wenn es um High-End-Android-Smartphones geht – eine Markenwahrnehmung, die die Kaufentscheidung oft trifft, bevor das Datenblatt überhaupt eine Rolle spielt.

Für Samsung ist das eine bittere Erkenntnis: Jahrelange Versuche, konkurrenzfähige Exynos-Flaggschiffe zu liefern, haben Nutzer nur schwer überzeugt und Vertrauen gekostet. Der Exynos 2600 wirkt vielversprechender als seine Vorgänger, doch die Reparatur des Markenimages dürfte dauern – zumal Qualcomms Rivalen Stabilität und Leistung erst einmal auf ähnlichem Niveau halten müssten. Reputation bewegt sich meist langsamer als Produkt-Roadmaps.