NVIDIA RTX 6000D in Geekbench: beschnittene Blackwell-Workstation-GPU für China
Die NVIDIA RTX 6000D taucht in Geekbench auf: eine beschnittene Blackwell-Workstation-GPU für China mit 19.968 CUDA-Kernen, 84 GB GDDR7 und 448‑Bit Interface.
Die NVIDIA RTX 6000D taucht in Geekbench auf: eine beschnittene Blackwell-Workstation-GPU für China mit 19.968 CUDA-Kernen, 84 GB GDDR7 und 448‑Bit Interface.
© A. Krivonosov
In der Geekbench-Datenbank ist eine neue NVIDIA RTX 6000D aufgetaucht – eine Workstation-GPU auf Basis von Blackwell, die exklusiv für den chinesischen Markt ausgelegt ist. Das D-Suffix kennzeichnet erneut eine regionale SKU und knüpft damit an den Ansatz der Gaming-Modelle RTX 4090D und RTX 5090D an.
Dem Eintrag zufolge verfügt die RTX 6000D über 156 Compute Units (SMs) mit insgesamt 19.968 CUDA-Kernen. Zum Vergleich: Die reguläre RTX PRO 6000 nutzt die vollen 188 SMs und 24.064 CUDA-Kerne. Mit anderen Worten: Hier kommt ein deutlich beschnittener GB202 zum Einsatz.
Auch das Speichersubsystem ist abgespeckt. Die normale RTX PRO 6000 bringt 96 GB GDDR7 an einem 512-Bit-Interface mit 1.792 GB/s Bandbreite mit. Die RTX 6000D reduziert auf 84 GB und eine 448-Bit-Anbindung; bei identischen 28 Gbps ergeben sich rund 1.568 GB/s. Die Konfiguration deutet auf 28 GDDR7-Module à 3 Gb statt 32 hin.
Bemerkenswert ist zudem, dass die geleakte Karte schlicht als NVIDIA RTX 6000D bezeichnet wird – ohne das PRO-Label, das bei den Blackwell-Workstationmodellen eigentlich zur offiziellen Namensgebung gehört.
Unterm Strich wirkt die RTX 6000D wie eine gezielt verschlankte GB202-Workstationkarte, zugeschnitten auf Exportauflagen und lokale Vorgaben in China – eine fokussierte SKU, die die Regeln buchstabengetreu erfüllt.