Samsung testet schnellere GDDR7-Module mit 24 Gb bei 32 und 36 Gbit/s

Samsung hat still und leise mit der Auslieferung von Mustern seiner neuen, schnelleren GDDR7-Speichermodule mit einer Dichte von 24 Gb begonnen. 28-Gbit/s-Bausteine laufen bereits in der Massenfertigung; nun kommen Varianten mit 32 und 36 Gbit/s hinzu – alle im gleichen 266-FBGA-Gehäuse. Beide Neuzugänge sind als Engineering Samples gekennzeichnet. Dass die Samples bereits kursieren, wirkt wie ein leiser Fingerzeig darauf, wohin die nächste Ausbaustufe beim Grafikspeicher geht.

Jeder GDDR7-Chip stellt 3 GB Kapazität bereit – eine höhere Dichte als die weit verbreiteten 2-GB-Bausteine, die in vielen frühen Blackwell-basierten Grafikkarten stecken. Dieses 3-GB-pro-Chip-Format passt entsprechend gut zu Workstations und High-End-Gaming-GPUs. Ein 512-Bit-Board lässt sich so mit 32 Chips auf bis zu 96 GB bestücken, ein 256-Bit-Design kommt mit acht Bausteinen auf 24 GB. Diese Werte spiegeln Konfigurationen der RTX-PRO-6000-Klasse oder mobiler RTX-5090-Modelle wider – die Anzahl der Packages bleibt gleich, nur Dichte und Tempo ziehen an.

Offiziell bestätigt ist nicht, dass die RTX PRO 6000 tatsächlich auf Samsungs 24-Gb-Module setzt; in Tests wird der Speicherzulieferer nicht genannt. Klar ist jedoch: Im BIOS der Karte finden sich IDs für GDDR7 von Samsung, SK hynix und Micron, sodass NVIDIA und Partner je nach Preis und Verfügbarkeit den Anbieter wechseln können.