Forza Horizon 6 in Japan: Map-Details, Autokultur und Release H1 2026

Laut dem bekannten Insider Nate the Hate peilt Playground Games eine Veröffentlichung von Forza Horizon 6 in der ersten Hälfte des Jahres 2026 an – und bereitet damit die Bühne für den nächsten Teil einer der größten Rennspielreihen.

Die Ankündigung auf der Tokyo Game Show 2025 zählte zu den Höhepunkten: Forza Horizon 6 verlegt das Festival nach Japan, ein Wunsch, den Fans seit Jahren äußern. Gleichzeitig deutet das jüngste Leak auf eine Abkehr vom üblichen Herbstfenster hin. Traditionell erscheinen Horizon-Ableger zwischen September und November. Diesmal will das Studio offenbar einem Zusammenstoß mit dem als lautester Release des Jahrzehnts gehandelten Grand Theft Auto VI aus dem Weg gehen: Rockstar hat den Termin auf den 19. November 2026 gelegt. Genre hin oder her — neben GTA um Aufmerksamkeit zu ringen, ist selbst für große AAA-Projekte ein riskantes Manöver. Vorauszuweichen wirkt da pragmatisch.

Sollte das Zeitfenster bis Mitte 2026 halten, läge zwischen den Teilen ein Rekordabstand von viereinhalb Jahren. In dieser Zeit ist die Reihe deutlich gewachsen: Bis Juli 2024 erreichte Forza Horizon 5 mehr als 40 Millionen Spieler und avancierte sogar auf der PlayStation 5 zum Hit, zeitweise vor einigen Sony-Exklusivtiteln.

Zum Spiel selbst sind einige Kernpunkte bestätigt. Die Karte konzentriert sich auf drei große Regionen: Tokios dichte, vertikale Stadtkulisse, weitläufige Küstenabschnitte und kurvige Bergpässe. Die Entwickler setzen auf eine kompakte Welt, Strecken auf mehreren Ebenen und Rennarten, die man untrennbar mit Japan verbindet — urbane Straßenrennen, Drifts in den Bergen und schnelle Läufe entlang der Küste. Die Kampagne knüpft an den Geist des ersten Teils an: Man startet mit bescheidenen Autos und schaltet Schritt für Schritt schnellere Klassen frei.

Die Garage soll die japanische Autokultur in den Mittelpunkt rücken und Kei-Cars, Kei-Vans sowie zahlreiche Modelle aufnehmen, die in westlichen Spielen selten zu sehen sind. Das Team erklärt, die offene Welt sei darauf ausgelegt, Fans mit der Mischung aus Japans Landschaften und technischen Upgrades der Engine zu beeindrucken. Die Wahl des Schauplatzes klingt nach einer Bühne, die sowohl Ästhetik als auch Fahrphysik sichtbar ausreizt.