Ryzen 7 9850X3D im PassMark-Benchmark: bis zu 5 % schneller als 9800X3D

Die ersten Benchmark-Ergebnisse zum neuen AMD Ryzen 7 9850X3D sind aufgetaucht und deuten auf einen spürbaren Leistungsschub hin. Ein frühes Sample, das in der PassMark-Datenbank gesichtet wurde, erreichte 4.632 Punkte im Single-Core-Test und 41.840 Punkte im Multi-Thread-Modus.

Im Vergleich zum Ryzen 7 9800X3D liegt die Single-Core-Leistung etwa 5 Prozent höher, während der Zuwachs im Multi-Thread-Betrieb rund 4,7 Prozent beträgt. Angesichts des bislang einzigen Ergebnisses ist es jedoch zu früh, diese Werte als gesetzt zu betrachten – der Vorsprung wirkt solide, muss sich aber erst bestätigen.

Der Ryzen 7 9850X3D gehört zur Zen-5-Familie Granite Ridge und bringt 8 Kerne, 16 Threads, 96 MB L3-Cache, eine TDP von 120 W sowie Boost-Takte von bis zu 5,6 GHz mit. Auf dem Papier wirkt er wie eine höher getaktete Variante des 9800X3D – mit klarem Fokus auf bessere Energieeffizienz und ein intelligenteres Frequenz-Management. Das klingt nach Feinschliff statt Revolution.

AMD dürfte den Prozessor auf der CES 2026 vorstellen und möglicherweise auch ein leistungsstärkeres Modell zeigen – den Ryzen 9 9950X3D2 –, über das bisher so gut wie nichts bekannt ist.