Valve stellt das Steam Deck LCD 256 GB ein - Einstieg ab 549 US-Dollar
Valve stoppt das günstigste Steam Deck: Die LCD-Version mit 256 GB wird eingestellt. Einstieg nun bei 549 US-Dollar für das OLED-Modell durch NAND-Preise.
Valve stoppt das günstigste Steam Deck: Die LCD-Version mit 256 GB wird eingestellt. Einstieg nun bei 549 US-Dollar für das OLED-Modell durch NAND-Preise.
© Steam
Valve stellt das günstigste Steam Deck offiziell ein. Das Unternehmen beendet den Verkauf der LCD-Version für 399 US-Dollar mit 256 GB Speicher; sobald die Restbestände aufgebraucht sind, wird sie nicht mehr erhältlich sein. Ein entsprechender Hinweis ist bereits auf der Steam-Deck-Seite im Steam-Store zu sehen.
Valve bestätigte, dass die Produktion des Steam Deck LCD 256 GB endgültig ausgelaufen ist. Der Kaufen-Button führt das Gerät inzwischen als nicht verfügbar – faktisch ist damit ein neues Budget-Steam-Deck vom Tisch. Als möglicher späterer Ausweg bleiben höchstens generalüberholte Geräte, falls Valve sie separat anbieten sollte.
Eine Begründung nannte das Unternehmen nicht. Vor dem Hintergrund des aktuellen Speichermarkts wirkt der Schritt jedoch naheliegend: Hersteller berichten von stark steigenden NAND-Preisen, die Chipkosten haben sich seit Jahresbeginn vervielfacht, und 2026 könnte der Druck zunehmen, weil Produzenten KI-fokussierte Produkte priorisieren. In einem solchen Umfeld wird es immer schwieriger, ein Einstiegsmodell günstig zu halten.
Damit steigt der Mindestpreis für den Einstieg ins Steam-Deck-Ökosystem auf 549 US-Dollar – so viel kostet derzeit die OLED-Variante mit 512 GB Speicher. Das trifft das untere Preissegment spürbar: Lange galt das Steam Deck als der erschwinglichste portable Gaming-PC. Vergleichbare Gegenstücke kosten meist mehr, Alternativen mit ähnlich ausgewogenem Verhältnis von Preis und Leistung sind beinahe verschwunden.
Praktisch bedeutet das: Wer jetzt ein Steam Deck ins Auge fasst, muss 150 US-Dollar mehr bezahlen als zuvor. Für viele könnte das der Kipppunkt sein – zumal Hardware insgesamt teurer wird und die Auswahl wirklich preisgünstiger Optionen schrumpft.