Star Wars Racer Revenge: PS5-Exploit lässt Preise explodieren

Ein älteres Star-Wars-Rennspiel steht unerwartet wieder im Rampenlicht – und der Preis schießt gleich mit nach oben. Star Wars Racer Revenge ist plötzlich zu einem zentralen Baustein eines neuen PlayStation-5-Hacks geworden; entsprechend ist das Interesse an der seltenen physischen Edition explodiert. Eine Wendung, die der Retro-Markt erfahrungsgemäß belohnt.

Der Exploit stützt sich auf eine Schwachstelle in einem der Spielmodi, über die sich fremder Code einschleusen lässt. Da die PS5 PS4-Titel abspielen kann, eignet sich die PS4-Version von Racer Revenge nun als praktisches Werkzeug, um den Schutz auf Konsolen mit Firmware 12.00 zu umgehen. Im Unterschied zu digitalen Fassungen lassen sich Disc-Versionen nicht per Patch aktualisieren – ein Umstand, der sie für Hacking-Enthusiasten besonders attraktiv macht.

Der Markt reagierte umgehend. Kostete die physische Version von Star Wars Racer Revenge zuvor nur einige Dutzend Dollar, klettern die Preise auf dem Sekundärmarkt inzwischen auf 400 US-Dollar und mehr. Anbieter nutzen den Moment und drehen angesichts der sprunghaft gestiegenen Nachfrage an der Preisschraube – fast zwangsläufig, wenn Knappheit auf praktischen Nutzen trifft.

Die Verknappung verstärkte den Effekt zusätzlich. Limited Run Games brachte die PS4-Fassung 2019 in einer Auflage von nur 8.500 Exemplaren heraus und positionierte sie damit von Beginn an als Sammlerstück. Inzwischen taugt Racer Revenge nicht nur als Regalprunkstück für Komplettisten, sondern auch als unerwarteter Schlüssel zum Knacken der PS5 – eine Mischung, die seinen Status als rarer, entsprechend teurer Fund zementiert.