Motorolas Moto Watch mit Polar: Fitness-Smartwatch mit langer Laufzeit
Die Moto Watch von Motorola debütiert auf der CES 2026: 1,43-Zoll-OLED, Polar-Fitnessfunktionen, GPS, bis zu 13 Tage Akku, Schnellladen ab 99,99 €. Ab 22. Jan.
Die Moto Watch von Motorola debütiert auf der CES 2026: 1,43-Zoll-OLED, Polar-Fitnessfunktionen, GPS, bis zu 13 Tage Akku, Schnellladen ab 99,99 €. Ab 22. Jan.
© RusPhotoBank
Auf der CES 2026 hat Motorola die neue Moto Watch vorgestellt – ein weiterer Versuch, die eigene Position bei Wearables zu festigen. Anders als die Moto Watch Fit aus dem vergangenen Jahr setzt das Modell auf eine klassische, runde Form und rückt Gesundheit und Fitness klar in den Mittelpunkt, geprägt durch die Zusammenarbeit mit Polar. Der Kurswechsel wirkt wie eine Abkehr vom bloßen Messen hin zu Trainingstools mit echtem Nutzwert.
Die Moto Watch bietet ein 1,43-Zoll-OLED in einem 47-mm-Aluminiumgehäuse, seitlich sitzt eine Krone aus Edelstahl. Die Armbänder lassen sich wechseln; zur Wahl stehen Silikon, Leder oder Edelstahl. Das Gehäuse ist nach IP68 gegen Staub und Wasser geschützt, zusätzlich mit 1 ATM für den Einsatz in flachem Wasser ausgewiesen. Über dem Display liegt Gorilla Glass 3 – eine pragmatische, auf Zuverlässigkeit setzende Wahl.
Das Herzstück ist die Fitness-Technologie von Polar. Die Uhr erfasst Schritte, Herzfrequenz in Echtzeit, Blutsauerstoff, Stress und Schlaf. Zudem sind Polars Smart Calories, Nightly Recharge und Activity Score an Bord, die Erholung und Gesamtbelastung einordnen statt nur oberflächliche Zahlen zu liefern. Ergänzend gibt es Erinnerungen ans Trinken, an die Medikamenteneinnahme und frei anpassbare Aktivitätsziele – kleine Anstupser, die Routinen spürbar konstanter machen.
Auf der smarten Seite stehen Dualfrequenz-GPS, Telefonate über den eingebauten Lautsprecher und das Mikrofon sowie Unterstützung für Benachrichtigungen. Motorolas moto ai kümmert sich um die Aufbereitung von Informationen, einschließlich der Catch me up-Funktion auf kompatiblen Smartphones. Die Moto Watch läuft auf Motorolas eigener Plattform statt auf Wear OS und verlangt ein Smartphone mit Android 12 oder neuer. Der proprietäre Ansatz zielt auf engere Verzahnung – auch wenn er den Software-Spielraum bewusst enger steckt.
Die Laufzeit gibt Motorola mit bis zu 13 Tagen an, mit Always-on-Display sind es rund sieben. Das Schnellladen soll nach nur fünf Minuten auf dem Ladegerät etwa einen vollen Tag Nutzung liefern – hilfreich für alle, die das nächtliche Aufladen schon einmal vergessen.
Die Preise starten bei 99,99 € mit Silikonarmband und reichen bis 149,99 € für die Edelstahlvariante. Der Verkauf in den USA beginnt am 22. Januar 2026, international folgt die Verfügbarkeit im Februar. Es ist zudem das erste Motorola-Gerät mit dem Label Powered by Polar – ein klares Signal für den Fokus auf Fitness und Wohlbefinden und eine Positionierung, die bei Menschen ankommen dürfte, die Anleitung ebenso schätzen wie Rohdaten.