Galaxy Ring: Samsungs Untersuchung sieht kein systemisches Batterierisiko

Samsung hat seine Untersuchung des Vorfalls mit dem Galaxy Ring abgeschlossen, der einen Tech-Blogger ins Krankenhaus brachte, und erklärt, das Gerät berge kein systemisches Risiko in Bezug auf die Batteriesicherheit. Das Unternehmen kam zu dem Schluss, dass das Geschehen auf einen Riss in einem intern geformten Gehäusebauteil zurückzuführen war – nicht auf ein Batterieversagen. Das nimmt der Debatte um die Energiezelle etwas die Schärfe, auch wenn offen bleibt, warum der Riss überhaupt entstand.

Der Vorfall ereignete sich im Oktober des vergangenen Jahres und wurde öffentlich, nachdem der Blogger ZONEofTECH berichtete, der Ring sei kurz vor dem Boarding plötzlich an seinem Finger angeschwollen. Das Gerät schnürte den Finger ab, ein Abstreifen war nicht mehr möglich; Daniel durfte nicht an Bord und wurde ins Krankenhaus gebracht, wo Ärzte die Schwellung zunächst reduzierten und den Ring anschließend entfernten.

In seinen Beiträgen zeigte der Blogger Fotos, die eine Delaminierung im Inneren des Galaxy Ring erkennen ließen – prompt kamen Bedenken über einen möglichen Batteriedefekt auf. Als Reaktion startete Samsung eine interne Prüfung und zog zusätzlich eine unabhängige externe Organisation für weitere Analysen hinzu.

Nach Daniels Darstellung kamen beide Untersuchungen zum selben Ergebnis: Die Schwellung ging auf einen mechanischen Schaden am internen Formteil zurück. Samsung räumte ein, den genauen Ursprung des Risses nicht bestimmen zu können, betonte jedoch, der Vorfall deute nicht auf ein verbreitetes Problem hin und stehe nicht in Zusammenhang mit generellen Batterierisiken beim Galaxy Ring, der für das Tragen rund um die Uhr entwickelt wurde. Diese Einordnung wirkt beruhigend; ein Restzweifel bleibt, solange die Ursache ungeklärt ist.