Xiaomi begrenzt Updates: Viele Redmi und POCO bleiben auf Android 16
Xiaomi kürzt die Software-Unterstützung: Mit HyperOS 3 bleiben viele Redmi- und POCO-Modelle bei Android 16, Android 17 entfällt. Sicherheitsupdates bleiben.
Xiaomi kürzt die Software-Unterstützung: Mit HyperOS 3 bleiben viele Redmi- und POCO-Modelle bei Android 16, Android 17 entfällt. Sicherheitsupdates bleiben.
© RusPhotoBank
Xiaomi fährt die Software-Unterstützung für eine breite Palette seiner Smartphones offiziell zurück. Mit HyperOS 3 wird klar, dass zahlreiche Modelle von Redmi, POCO und Xiaomi nicht auf Android 17 wechseln und auf Android 16 bleiben. Für Nutzer bedeutet das: keine großen System-Upgrades mehr, selbst wenn die Geräte weiterhin zuverlässig laufen.
Dahinter steckt nicht nur Unternehmenspolitik, sondern auch die Hardware. Viele der betroffenen Modelle setzen auf ältere Mittelklasse- und Einstiegs-Chipsätze, die für die aktualisierten System-Kernel von Android 17 nicht gerüstet sind. Ein erzwungener Sprung nach vorn würde Leistung kosten, die Stabilität gefährden und Fehler häufen. Xiaomi entscheidet sich daher für den verlässlicheren Weg und zieht bei Android 16 die Linie – nüchtern, nachvollziehbar, wenn auch wenig populär.
Die Einschränkung trifft bekannte POCO-Geräte wie X6 5G, M7 Pro 5G und M6 Pro 4G sowie prominente Redmi-Note-Modelle wie das Note 14 5G und die komplette Note-13-Pro-Serie. Auch für Budget-Modelle wie Redmi 13 und 14C sowie mehrere Tablets, darunter Redmi Pad Pro und SE-Versionen, ist Android 17 vom Tisch. Für viele schmerzlich, aber kaum überraschend.
Wichtig: Diese Geräte funktionieren weiter und werden nicht zu Briefbeschwerern. Die meisten erhalten HyperOS 3 – und möglicherweise spätere Iterationen der Oberfläche – auf Basis von Android 16. Sicherheitsupdates sollen noch eine Weile weiterlaufen und die Telefone im Alltag tauglich halten.
Gegen Ende 2026 dürfte die Lücke allerdings deutlicher sichtbar werden. Die neuen Funktionen von Android 17, Verbesserungen beim Datenschutz und KI-Fähigkeiten bleiben neueren Modellen vorbehalten. Für aktive Nutzer – insbesondere jene, die Banking-Dienste nutzen und Sicherheit priorisieren – könnte das Grund genug sein, innerhalb des nächsten Jahres über ein Upgrade nachzudenken.