Nirva Necklace und Bracelet: Wearables für achtsames, emotionales Self-Tracking

Auf der CES 2026 zeigte Nirva zwei unkonventionelle Wearables: die Modelle Nirva Necklace und Nirva Bracelet. Sie sind für achtsames Leben und emotionales Self-Tracking gedacht. Anders als klassische Fitness-Tracker lenken sie den Blick weg von Schritten und Kalorien hin zu Stimmung, Gesprächen und sozialen Begegnungen – eine wohltuende Abkehr, die Wohlbefinden nicht auf Zahlen reduziert.

In jedem Gerät stecken zwei Mikrofone, ein Bewegungs- sowie ein UV-Sensor; so erfassen sie den Tageskontext automatisch. Das Gehäuse ist nach IP67 gegen Staub und Wasser geschützt. Im Alltag hält der Akku etwa zwei Tage, geladen wird in einem eigenen Aufbewahrungsetui; eine Vollladung dauert rund 90 Minuten.

Herzstück ist ein Journal der Gespräche und Ereignisse. Die Einträge synchronisieren sich mit dem Smartphone, wo sich Notizen, Geodaten, Gesundheitsdaten und Kalendereinträge ergänzen lassen. Aus flüchtigen Momenten entsteht so eine Landkarte der Gefühle – verknüpft mit bestimmten Menschen, Orten und Situationen.

Besonders viel Raum nimmt die Stimmungsanalyse ein. Die Nirva-App erstellt einen täglichen Emotionsbericht und bewertet, wie Begegnungen und Umgebungen das Befinden beeinflussen. Auf Basis dieser Einsichten lassen sich wiederkehrende Stressmuster erkennen und potenziell belastende Beziehungen als Warnsignal markieren.

Ein integrierter Nirva-KI-Assistent dient als digitaler Ratgeber: Er gibt unterstützendes Feedback, liefert Anregungen zur Selbstreflexion und hilft, gesündere Grenzen in der Kommunikation zu setzen. Diese sanften Hinweise sollen dabei unterstützen, sich selbst besser zu verstehen und im Alltag bewusster zu entscheiden – eher leise Begleitung als erhobener Zeigefinger.