Samsung erklärt Galaxy-Ring-Vorfall: Gehäuseriss statt Akku-Problem

Samsung hat seine Untersuchung zu einem Vorfall mit dem Galaxy Ring abgeschlossen, bei dem sich der Ring im Herbst 2025 am Finger eines Tech-Bloggers verformte — mit Schmerzen und deutlicher Schwellung als Folge. Die Situation spitzte sich so weit zu, dass der Besitzer medizinische Hilfe brauchte, um das Gerät entfernen zu lassen.

Frühe Fotos und Schilderungen hatten Spekulationen über eine aufgeblähte Lithium-Ionen-Batterie ausgelöst — ein bekanntes Risiko bei ultrakompakten Geräten. Samsungs interne Prüfung, begleitet von unabhängigen Fachleuten, führte jedoch zu einem anderen Befund: Ein Riss im Gehäuse des Rings habe die Form verändert. Demnach war mechanischer Schaden die Ursache der Deformation, nicht ein Batteriefehler.

Warum der Riss überhaupt entstand, ließ sich nicht klären. Das Unternehmen hält den Vorfall für einen Einzelfall und sieht darin keinen Hinweis auf grundlegende Sicherheitsprobleme beim Galaxy Ring. Zudem erfüllten Design und Batterie alle aktuellen Standards. Unterm Strich dürfte dieses Ergebnis potenzielle Käufer beruhigen — auch wenn die unbekannte Ursache eine Restfrage offen lässt.