Google Pixel 10a kommt früher mit großem Akku und KI
Google Pixel 10a startet früher im Februar, mit 5.100-mAh-Akku, Tensor-G4-Prozessor und KI-Funktionen zu 499 US-Dollar. Erfahre Details zu Farben und Kameras.
Google Pixel 10a startet früher im Februar, mit 5.100-mAh-Akku, Tensor-G4-Prozessor und KI-Funktionen zu 499 US-Dollar. Erfahre Details zu Farben und Kameras.
© RusPhotoBank
Google bereitet offenbar eine frühe Ankündigung seines neuen Pixel-10a-Smartphones vor, das möglicherweise deutlich früher als üblich auf den Markt kommt. Laut Insider Roland Quandt plant das Unternehmen, den Start der Budget-Reihe um fast zwei Monate vorzuziehen. Statt des traditionellen Frühjahrs-Launchs auf der Google I/O könnte das Gerät bereits um den 17. Februar in den Läden stehen. Diese Verschiebung wirkt wie eine bewusste Strategieänderung: Google will den Markt früh im Jahr besetzen, bevor die Konkurrenz im März ihre Flaggschiff-Modelle vorstellt.
Der Leak enthüllte auch die Farbpalette des Pixel 10a. Neben dem bekannten Obsidian und Fog für konservativere Käufer führt Google zwei lebhafte Optionen ein. Der Blickfang wird ein kräftiges Rot namens Berry sein, das bereits bei Nest-Geräten zu sehen war, ergänzt durch ein sanftes Lavendel. Diese Auswahl wirkt lebensstilorientierter als bei früheren Generationen. Die Speicherkapazität bleibt unverändert – das Smartphone wird in 128-GB- und 256-GB-Versionen erhältlich sein, genau wie das Pixel 9a.
Am meisten diskutiert wird der Prozessor. Gerüchten zufolge soll der 10a eine verfeinerte Tensor-G4-CPU erhalten, nicht den neuen Tensor G5 der Flaggschiff-Pixel-10-Serie. Damit kann Google den Einstiegspreis bei 499 US-Dollar halten und gleichzeitig typische KI-Funktionen sowie Optimierungen beibehalten. Das Display soll ein 6,3-Zoll-AMOLED-Panel mit 120-Hz-Bildwiederholrate sein, wobei dicke Bildschirmränder laut Renderings wohl erhalten bleiben.
Die Batterie könnte jedoch eine der Stärken des Geräts werden. Der Pixel 10a soll einen 5.100-mAh-Akku erhalten und damit möglicherweise eine bessere Laufzeit als das Standard-Pixel 10 bieten. Bei den Kameras hingegen steht keine Revolution an – das Hauptmodul bleibt bei 48 MP, das Ultraweitwinkel bei 13 MP. Google setzt klar auf Software und verlässt sich auf Bildverarbeitungsalgorithmen, HDR+ und einen aktualisierten Magic Editor 2.0 statt auf Hardware-Upgrades.
Dieser frühe Launch unterstreicht Googles Bemühen, seine Zielgruppe klar zu segmentieren. Die „a“-Serie wird zunehmend zum erschwinglichen Einstieg in das Google-Ökosystem, der Gemini-KI-Funktionen ohne Flaggschiff-Preis betont. Auch wenn das Update moderat wirken mag, macht die Kombination aus großem Akku, frischen Farben und einem Preis von 499 US-Dollar den Pixel 10a zu einer überzeugenden Option im Mittelklasse-Segment.