Wie DLCs die Performance von Monster Hunter Wilds steigern können
Erfahren Sie, wie DLCs auf Steam die Bildrate in Monster Hunter Wilds beeinflussen. Tipps zu CPU-Last und Optimierung für besseres Gameplay.
Erfahren Sie, wie DLCs auf Steam die Bildrate in Monster Hunter Wilds beeinflussen. Tipps zu CPU-Last und Optimierung für besseres Gameplay.
© A. Krivonosov
Medienberichten und einer Community-Untersuchung zufolge kann die Performance von Monster Hunter Wilds stark variieren, je nachdem, wie viele DLCs mit einem Steam-Konto verknüpft sind – selbst bei identischer Hardware und Einstellungen.
Ein Reddit-Nutzer verdeutlichte das Problem durch einen Vergleich der Spiel-Performance auf zwei Konten. Auf dem ersten Konto, das keine DLCs hatte, sank die Bildrate an denselben Orten auf 20–25 FPS. Auf dem zweiten Konto mit vielen aktiven DLCs lag die Bildrate in denselben Bereichen über 80 FPS.
Als Ursache wird der DLC-Verifizierungsmechanismus vermutet. Der Autor der Untersuchung geht davon aus, dass bei wenigen oder keinen DLCs dieser Prozess eine höhere CPU-Last erzeugt. Paradoxerweise reduzieren mehr DLC-Einträge auf einem Konto den Rechenaufwand, was die Bildraten steigert, insbesondere bei Mittelklasse- oder Einsteiger-CPUs.
Um externe Faktoren auszuschließen, wurden Tests in einer streng kontrollierten Umgebung durchgeführt. Dabei kamen identische Grafikeinstellungen, Spielstände, Charakterpositionen, Kamerawinkel und Softwareversionen zum Einsatz. Zudem wurden die Ergebnisse auf mehreren verschiedenen Computern reproduziert, nicht nur auf einem spezifischen System.
Zur weiteren Hypothesenprüfung wurde eine temporäre Lösung angewendet, um den ressourcenintensivsten Teil der DLC-Verifizierung zu umgehen, ohne Inhalte freizuschalten. Die Performance stieg dann deutlich an, selbst bei unveränderten CPU-Taktraten. Die FPS-Gewinne blieben bis zu etwa 100 DLC-Einträgen nahezu linear, danach stießen sie an GPU-Grenzen.
Falls bestätigt, handelt es sich hierbei eher um ein Optimierungsproblem als um eine bewusste Entscheidung der Entwickler. Einige Diskussionsteilnehmer spekulieren, dass ein solcher Bug bei internen Tests unentdeckt geblieben sein könnte, wenn Entwickler-Builds standardmäßig alle DLCs aktiviert hatten und so das langsame Verifizierungsszenario komplett umgingen.
Eine hohe Anzahl von Steam-API-Aufrufen wird ebenfalls als weitere mögliche Ursache genannt. Die Ergebnisse wurden an den Capcom-Support gemeldet, und Digital Foundry hat sich angeblich mit dem Autor für weitere Analysen in Verbindung gesetzt.