Trump T1 Smartphone: Geschichte, Verzögerungen und politische Reaktionen

Die Geschichte des Trump T1-Smartphones hat eine unerwartete Wendung genommen. Das Gerät wurde im vergangenen Sommer angekündigt und brachte zehn Millionen Dollar an Vorbestellungen ein, ist aber bis heute nicht auf dem Markt. Medienberichten zufolge nahm Trump Mobile etwa 59 Millionen Dollar von Nutzern ein, die 100 Dollar für die Reservierung eines Geräts zahlten, das niemand je in der Hand hatte.

Ursprünglich war das Smartphone für August angekündigt, dann verschob sich der Zeitplan auf Oktober – doch auch diese Termine wurden verpasst. Als sich die Verzögerung hinzog, begannen Kunden, sich über mangelnde Kommunikation vom Support zu beschweren, und in den sozialen Medien mehrten sich Zweifel, ob es überhaupt ein fertiges Produkt gibt. Das Unternehmen erklärt nun, die Veröffentlichung sei auf das erste Quartal 2026 verschoben worden, und nennt regulatorische Verfahren als Grund für die Verzögerung.

Inzwischen haben amerikanische Politiker die Situation auf dem Schirm. Senatorin Elizabeth Warren und eine Gruppe von Demokraten haben die US-Handelskommission FTC aufgefordert, Trump Mobile wegen möglicher Verstöße gegen Verbraucherschutzgesetze zu untersuchen. Konkret geht es um die Erhebung von Anzahlungen für ein Gerät, das nicht zum versprochenen Zeitpunkt geliefert wurde.

Die Werbung für das Smartphone wirft weitere Fragen auf. Der Trump T1 wurde zunächst als in den USA hergestelltes Gerät beworben, doch diese Aussagen wurden später revidiert. Die Politiker glauben, dass dieser Fall die Unabhängigkeit der FTC und ihre Bereitschaft testen könnte, potenziell irreführende Praktiken zu adressieren.