Starker geomagnetischer Sturm erfasst die Erde
Ein geomagnetischer Sturm der Stufe G3 trifft die Erde, mit möglichem Polarlicht in Europa. Erfahren Sie mehr über die Auswirkungen und Prognosen.
Ein geomagnetischer Sturm der Stufe G3 trifft die Erde, mit möglichem Polarlicht in Europa. Erfahren Sie mehr über die Auswirkungen und Prognosen.
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Ein kräftiger geomagnetischer Sturm hat die Erde erneut erfasst, wie Fachleute des Instituts für Angewandte Geophysik mitteilen. Ihre Daten zeigen, dass die Störung des Erdmagnetfelds derzeit die Stufe G3 erreicht hat. Auf der fünfstufigen Skala entspricht dies einem starken Sturm, wobei G5 das Maximum darstellt.
Bereits am 20. Januar hatte das Labor für Sonnenastronomie des IKI RAS erklärt, dass der aktuelle geomagnetische Sturm seine Hauptphase bereits durchlaufen habe, die Lage sich aber noch nicht vollständig stabilisiert habe. Die Wissenschaftler präzisierten, dass die Strahlungsstörung im erdnahen Raum in den Nachtstunden ihren Höhepunkt erreichte und damit die intensivste des gesamten 21. Jahrhunderts war.
Experten weisen darauf hin, dass der Sturm nun bereits den zweiten Tag andauert, wobei Schwankungsrisiken in den nächsten zwei bis drei Tagen bestehen bleiben. Während der Phase maximaler Aktivität konnten Bewohner vieler Regionen Russlands und Europas in der Nacht zum 20. Januar ein prächtiges Polarlicht beobachten. Es bleibt möglich, dass sich das Nordlicht in der Nacht zum 21. Januar wiederholt, falls die Sonnenaktivität erneut zunimmt und die Magnetosphäre der Erde weiterhin in einem angeregten Zustand verbleibt.