Apple hat das erste Quartal seines Geschäftsjahres 2026 mit Rekordergebnissen abgeschlossen und damit das beste Quartal in der Unternehmensgeschichte erzielt. Der Umsatz stieg um 16 Prozent auf 143,8 Milliarden US-Dollar, während der Gewinn bei etwa 42 Milliarden US-Dollar lag. Der verwässerte Gewinn je Aktie erhöhte sich um 19 Prozent auf 2,84 US-Dollar und übertraf damit deutlich die Analystenerwartungen, die einen Umsatz von etwa 138,5 Milliarden US-Dollar prognostiziert hatten.
Das iPhone war der Haupttreiber dieses Erfolgs und verzeichnete sein stärkstes Quartal seit der Einführung der Modellreihe. Die Smartphone-Verkäufe brachten Apple 85 Milliarden US-Dollar ein und übertrafen damit den bisherigen Rekord von 71,6 Milliarden US-Dollar aus dem Jahr 2022. Tim Cook wies darauf hin, dass die Nachfrage in allen globalen Regionen beispiellos war, wobei das Unternehmen ein zweistelliges Wachstum bei Nutzern verzeichnete, die von anderen Plattformen zum iPhone wechselten.
Nicht alle Segmente schnitten gleich gut ab: Die Mac-Verkäufe gingen um 7 Prozent zurück, ein Rückgang, der auf weniger neue Modelle im Quartal zurückgeführt wird. Allerdings meldete Apple die größte installierte Basis von Macs in der Geschichte, und fast die Hälfte der Käufer wechselte von konkurrierenden Systemen zu den Computern des Unternehmens. Im Gegensatz dazu stiegen die iPad-Verkäufe um 8 Prozent, während die Kategorie Wearables und Zubehör einen leichten Rückgang von 2 Prozent verzeichnete.
Der Services-Bereich trieb erneut das starke Wachstum an, erzielte 30 Milliarden US-Dollar und expandierte um 15 Prozent, was seine Rolle als zweitwichtigste Umsatzquelle von Apple festigte. Das Unternehmen hob einen deutlichen Anstieg für Apple TV hervor, mit einem Zuschauerwachstum von 36 Prozent im Dezember, während Apple Music historische Höchststände bei Publikum und neuen Abonnentenzahlen erreichte. Insgesamt liegt die aktive Gerätebasis von Apple jetzt bei 2,5 Milliarden – ein neuer absoluter Rekord.
Obwohl steigende Speicherpreise Apple noch nicht beeinflusst haben, räumte Tim Cook Lieferkettenengpässe ein, insbesondere für das iPhone. Dennoch erwartet das Unternehmen, dass der Umsatz im zweiten Geschäftsquartal 2026 weiter um 13 bis 16 Prozent wachsen wird, wobei die Services eine Umsatzwachstumsrate von 10 bis 15 Prozent beibehalten, was das Vertrauen von Apple in eine weitere Stärkung seiner Marktposition unterstreicht.