AMD deutet Release der nächsten Xbox-Generation für 2027 an
AMD CEO Lisa Su bestätigt Fortschritte bei der neuen Xbox mit halbkundenspezifischem Chip. Erfahren Sie mehr über den Zeitplan und die Gaming-Pläne von Microsoft.
AMD CEO Lisa Su bestätigt Fortschritte bei der neuen Xbox mit halbkundenspezifischem Chip. Erfahren Sie mehr über den Zeitplan und die Gaming-Pläne von Microsoft.
© RusPhotoBank
AMD deutete an, dass die nächste Xbox-Generation möglicherweise schon 2027 auf den Markt kommt. CEO Lisa Su äußerte sich dazu im Rahmen der jüngsten Quartalszahlen. Sie betonte, dass die Entwicklung der neuen Microsoft-Konsole, die auf einem halbkundenspezifischen AMD-Chip basiert, gut voranschreitet. Als Zieltermin für die Markteinführung nannte sie das Jahr 2027. Dieser Zeitplan scheint auch bei Microsoft selbst im Gespräch zu sein.
Parallel dazu bestätigte Su, dass Valve noch im ersten Halbjahr mit der Auslieferung seiner Steam Machine beginnen will. Für AMD bedeutet das: Das Unternehmen ist gleichzeitig in mehrere große Gaming-Projekte der nächsten Generation eingebunden. Das unterstreicht seine Rolle als wichtiger Lieferant von Prozessoren und Grafikchips für die Konsolenbranche.
Die Partnerschaft zwischen Microsoft und AMD wurde bereits im Sommer 2025 offiziell bekannt gegeben. Damals betonte Xbox-Präsidentin Sarah Bond, dass künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen aktiv in künftige Spiele und Plattformen integriert werden sollen. Sie erwähnte auch die gemeinsame Chipentwicklung für verschiedene Geräteformate – sowohl für stationäre Konsolen als auch für portable Modelle. Das nährt Gerüchte über einen möglichen Xbox-Handheld.
Bereits aus geleakten Dokumenten der FTC-Klage gegen Microsoft war bekannt, dass das Unternehmen ein hybrides Gaming-Konzept verfolgt, das lokale Hardware mit Cloud-Computing verbindet. In den Unterlagen war auch ein vorläufiger Release-Termin für 2028 vermerkt. Die Äußerungen der AMD-Chefin legen nun nahe, dass Microsoft seine Pläne beschleunigen und die neue Xbox früher auf den Markt bringen könnte. Hintergrund ist, dass die 2020 erschienenen Xbox Series X und S schwächer verkaufen als die vorherige Xbox-One-Generation.