Pixel Februar-Sicherheitsupdate 2026: Weniger Modelle unterstützt

Google hat sein Februar-Sicherheitsupdate für Pixel-Geräte ausgerollt, doch diese Veröffentlichung hat bei Besitzern älterer Modelle für Stirnrunzeln gesorgt. Anders als übliche Updates ist dieses rein defensiver Natur und behebt lediglich eine einzige, Pixel-spezifische Schwachstelle – eine kritische Rechteausweitungslücke im VPU-Treiber, die als CVE-2026-0106 identifiziert wurde.

Laut dem Pixel Update Bulletin sollten die Geräte den Sicherheitspatchstand vom 5. Februar 2026 erhalten, der auch Korrekturen aus dem umfassenderen Android Security Bulletin enthält. Allerdings fällt die Liste der unterstützten Modelle diesmal deutlich kürzer aus als gewohnt. Das Update BP4A.260205 gilt für das Pixel 7a und neuere Geräte sowie für das Pixel Tablet und das Pixel Fold der ersten Generation, wobei regionale Builds berücksichtigt werden.

Die größte Überraschung ist das Fehlen mehrerer beliebter Modelle. Das Pixel 6, Pixel 6 Pro, Pixel 6a, Pixel 7 und Pixel 7 Pro werden erneut nicht erwähnt, obwohl sich alle noch innerhalb des offiziellen Support-Zeitraums von Google befinden. Dies ist nicht das erste Mal, dass dies vorkommt, und hat Spekulationen über mögliche Änderungen an der Update-Politik für ältere Pixels neu entfacht.

Vor diesem Hintergrund wird zunehmend diskutiert, dass Google sich für frühere Smartphone-Generationen schrittweise von einem strengen monatlichen Rhythmus verabschiedet und stattdessen auf vierteljährliche Updates umstellt. Das Unternehmen hat dies offiziell nicht bestätigt, betont aber in Medienkommentaren, dass alle Pixels bis zum Ende ihrer angegebenen Lebensdauer durch eine Kombination aus Sicherheitspatches, Google Play Updates und Korrekturen aus dem Android Security Bulletin „unterstützt“ bleiben.

Eines ist derzeit klar: Das Februar-Update 2026 für Pixel fällt minimalistisch aus, und das Fehlen der Pixel-6- und Pixel-7-Modelle in der öffentlichen Liste wirkt eher absichtlich als versehentlich. Google weist zudem darauf hin, dass Updates je nach Region und Mobilfunkanbieter gestaffelt und mit Verzögerungen ausgerollt werden können, daher sollten Besitzer dieser Modelle möglicherweise noch abwarten.