AMD Medusa Halo könnte LPDDR6-Speicher unterstützen
Gerüchte deuten darauf hin, dass AMD Medusa Halo (Ryzen AI Max 500) LPDDR6-Speicher unterstützt, was die Bandbreite erhöhen könnte. Erfahren Sie mehr über Zen-6-Kerne und RDNA-5-Grafik.
Gerüchte deuten darauf hin, dass AMD Medusa Halo (Ryzen AI Max 500) LPDDR6-Speicher unterstützt, was die Bandbreite erhöhen könnte. Erfahren Sie mehr über Zen-6-Kerne und RDNA-5-Grafik.
© D. Novikov
Gerüchten zufolge könnte die nächste Generation der AMD Halo-Prozessoren, die unter dem Codenamen Medusa Halo bekannt ist und voraussichtlich die Bezeichnung Ryzen AI Max 500 tragen wird, LPDDR6-Arbeitsspeicher unterstützen. Diese Informationen stammen vom bekannten Insider Gray/Olrak29.
Die Unterstützung für LPDDR6 würde die Kompatibilität mit anderen Speicherstandards nicht ausschließen, könnte aber die Bandbreite bei gleicher Busbreite deutlich erhöhen. LPDDR6 soll Spitzendatenübertragungsraten bieten, die über denen von LPDDR5X liegen – wahrscheinlich im Bereich von 10,6 bis 14,4 Gb/s – und möglicherweise auf eine 12-Bit-I/O-Schnittstellenbreite umstellen.
Falls AMD bei einem 256-Bit-Speicherbus bleibt, würde eine Geschwindigkeit von 14.400 MT/s eine theoretische Bandbreite von etwa 460,8 GB/s bedeuten. Das wäre rund 80 % mehr als bei Strix Halo. In frühen Phasen könnte Medusa Halo jedoch langsamere LPDDR6-Varianten nutzen.
Zum Vergleich: Strix Halo unterstützt bereits LPDDR5X-8000 mit 256 GB/s Bandbreite. Zudem wird eine Gorgon Halo-Konfiguration mit LPDDR5X-8533 erwähnt, die auf demselben 256-Bit-Bus etwa 273,1 GB/s liefert.
Leaks deuten darauf hin, dass Medusa Halo der einzige Vertreter der Halo-Serie sein wird, der Zen-6-CPU-Kerne und RDNA-5-Grafik bietet. Strix Halo und Gorgon Halo hingegen sollen auf Zen 5 mit RDNA-3.5-Grafik basieren. Der Großteil von AMDs Produktpalette für 2027–2028 wird voraussichtlich bei RDNA 3.5 bleiben, wobei kleinere architektonische Anpassungen diskutiert werden, die FSR-4-Unterstützung ermöglichen könnten. In diesem Zusammenhang wird auch die RDNA-4m-Architektur erwähnt.
Medusa Halo wird im Gegensatz dazu als Schritt in Richtung von AMDs nächster Grafikgeneration gesehen, ähnlich wie künftige diskrete GPUs. Erste Daten legen nahe, dass der Prozessor zwei CCD-Chips mit jeweils 12 Kernen erhalten könnte, was die Gesamtkernzahl von 16 auf 24 erhöhen würde.
AMD hat die Existenz von Medusa Halo offiziell noch nicht bestätigt, sodass alle Spezifikationen, einschließlich der LPDDR6-Unterstützung, spekulativ bleiben. Das Unternehmen hat auch noch kein Update für Gorgon Halo angekündigt, doch verfügbare Informationen deuten auf einen möglichen Marktstart gegen Ende 2026 hin.