Google verbessert Datenschutz mit neuen Tools für Suchergebnisse

Google hat seine Datenschutzwerkzeuge in den Suchergebnissen ausgebaut und das Update auf den Safer Internet Day gelegt. Der Konzern hat seinen Dienst „Ergebnisse über dich“ erweitert, der Nutzern nun nicht nur das Auffinden ihrer Daten in Suchen ermöglicht, sondern auch die Löschung einer breiteren Palette sensibler Informationen erlaubt.

Bislang konzentrierte sich das Tool vor allem auf Telefonnummern, E-Mail-Adressen und physische Adressen. Jetzt können auch kritischere Details entfernt werden, darunter Führerscheindaten, Passinformationen und Sozialversicherungsnummern. Nutzer geben ihre Daten in das System ein, woraufhin Google automatisch Suchergebnisse überwacht und sie bei Übereinstimmungen benachrichtigt, mit der Option, Anträge auf den Ausschluss solcher Ergebnisse zu stellen.

Besonderes Augenmerk liegt auf dem Bilderschutz. Das Melden unerlaubter intimer Fotos wurde vereinfacht: Nutzer müssen lediglich das Menü über einem Bild öffnen, die Entfernungsoption wählen und den Grund angeben. Anträge können jetzt für mehrere Bilder gleichzeitig eingereicht werden, und die Nachverfolgung des Status bündelt sich im aktualisierten Verwaltungszentrum von „Ergebnisse über dich“.

Google betont, dass das Entfernen eines Links aus den Suchergebnissen nicht bedeutet, dass die Information komplett aus dem Internet verschwindet – der Inhalt kann auf der ursprünglichen Website verbleiben. Allerdings verringert der Ausschluss aus den Suchergebnissen die Wahrscheinlichkeit, dass er gefunden wird, erheblich. Die Funktion startet zunächst in den USA, mit Plänen für eine spätere Ausweitung auf andere Länder.