Phishing-Angriffe auf Kryptowährungsbesitzer nehmen zu

Ausländische Medien berichten über eine neue Welle von Phishing-Angriffen, die weltweit Kryptowährungsbesitzer ins Visier nehmen. Angreifer versenden gefälschte E-Mails, um Opfer dazu zu bringen, ihre Seed-Phrasen preiszugeben. Damit erhalten Betrüger vollen Zugriff auf die Wallets der Betroffenen.

Wie TechRadar meldet, geben sich die Betrüger als "Sicherheitsdienste" bekannter Krypto-Plattformen aus. In den E-Mails behaupten sie, dass der Dienst eine obligatorische Identitätsüberprüfung einführe. Wer diese nicht abschließe, riskiere eine Einschränkung des Wallet-Zugriffs. Die Opfer werden aufgefordert, vor einer Frist einen QR-Code zu scannen, um ihre Daten dringend zu bestätigen.

Das Scannen des QR-Codes führt zu einer gefälschten Seite, die der offiziellen Website täuschend ähnlich sieht. Dort wird die Notwendigkeit einer dringenden "Überprüfung" wiederholt, wobei das Opfer aufgefordert wird, seine Wallet-Wiederherstellungsphrase einzugeben. Sobald Hacker diese Daten erhalten, können sie das Wallet sofort auf ein anderes Gerät importieren und alle Gelder abziehen.

Cybersicherheitsexperte Dmitry Smilyants bestätigte, dass er persönlich auf solche E-Mails gestoßen ist. Dies deutet darauf hin, dass diese Angriffe weit verbreitet sind.

Quellen weisen darauf hin, dass die genaue Methode zur Beschaffung der E-Mail-Adressen unbekannt bleibt. In den letzten Jahren haben jedoch viele Kryptowährungsdienste Datenschutzverletzungen erlitten, bei denen Nutzerinformationen betroffen waren. Das macht Besitzer digitaler Vermögenswerte besonders anfällig für solche betrügerischen Machenschaften.